Das Tor zur Welt der Dicht- & Klebstoffe

Ich öffne es für Sie.

Meine Haltung

Ich bin fest davon überzeugt, dass Unternehmen der Dicht- & Klebstoffindustrie mehr erreichen, wenn sie Zugang zu den richtigen Menschen, Technologien und Partnern haben und zu jemandem, der ihre Branche von innen kennt.

Mein Fundament

Diesen Zugang habe ich in mehr als 30 Jahren aufgebaut.

Davon 20 Jahre als CEO eines marktführenden Unternehmens der Branche
und seit 2017 selbstständig als Partner von Gesellschaftern und Geschäftsführern auf Augenhöhe.

Die Grundlage dafür sind eigene unternehmerische Verantwortung, persönliche Beziehungen und ein globales Netzwerk einschlägiger Experten. Ich arbeite bodenständig, direkt und ausschließlich in dieser Branche.

Ihr Zugang

Hinter diesem Tor finden Sie branchenerfahrene Kandidaten, Experten auf Zeit, erprobte Technologien, Partner für Produktion und Vertrieb, den Weg zu M&A-Gelegenheiten und strategisches Sparring.

Für Sie – und nur für Sie – als Gesellschafter und Geschäftsführer eines Unternehmens der Dicht- & Klebstoffbranche.

Meine Leistungen

Wenn Sie noch nicht wissen, wo Sie ansetzen sollen, beginnen Sie mit der

Situationsanalyse

Erkennen Sie sich in einer typischen Situation der Branche wieder – anhand echter Fallbeispiele.

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Recruiting & Führungsentscheidungen

Fehlbesetzungen entstehen selten durch mangelnde Kandidatenqualität, sondern durch unklare Vorstellungen davon, welche Rolle wirklich gebraucht wird.

Ich vermittle branchenerfahrene Kandidaten für Schlüsselrollen und Experten auf Zeit für Technologie, Führung und einzelne Fachfunktionen.

Kandidatenprofile

Anonymisierte Profile von Fach- und Führungskräften aus der Branche, die für Gespräche über einen Wechsel offen sind.

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Experten auf Zeit

Technologie, Interim-Management sowie Fach- und Funktionsexperten – Fachleute mit langjähriger Industriepraxis aus meinem Netzwerk.

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M&A & Eigentümerfragen

Strategische Transaktionen scheitern selten an Zahlen, sondern an unklarer Zielsetzung, falschem Timing oder fehlender Einordnung von Partnern und Optionen.

Im vertraulichen Gespräch kläre ich, welche M&A-Gelegenheiten innerhalb der Branche passen, und unterstütze bei der Einordnung von Optionen, Partnern und Zeitpunkten.

Verkauf, Zukauf, Nachfolge

Wenn Gesellschafter vor einer Weichenstellung stehen: Einordnung von Optionen, Partnern und Zeitpunkten – mit Branchenblick.

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Technologie-Transfer & Partnerschaften

Unternehmen investieren häufig Zeit und Ressourcen in Eigenentwicklung, obwohl erprobte Technologien verfügbar wären.

Ich bringe Know-how-Geber und Unternehmen mit konkretem Bedarf zusammen – erprobte Technologien und Partner für Produktion und Vertrieb.

Technologie zum Erwerb oder zur Lizenz

Unabhängig entwickelte Lösungen aus meinem Netzwerk – Know-how, das Entwicklungszeit spart.

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Partner für Produktion und Vertrieb

Lohnfertigung, Lohnverpackung, Vertriebspartner und Distributoren – passende Partner aus meinem Netzwerk.

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Strategisches Sparring & Nutzen-Kommunikation

Manche Entscheidungen lassen sich nicht delegieren, und intern fehlt oft der Blick von außen.

Ich begleite Gesellschafter und Führungsteams – direkt, unabhängig, mit klarem Blick von außen. Oft steht das Sparring am Anfang, bevor es um Personal, Transaktionen oder Technologien geht.

Strategisches Sparring

Ein vertraulicher Austausch auf Augenhöhe, bevor Entscheidungen fallen – zu Strategie, Führung, Zukauf oder Technologie. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

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Nutzen-Kommunikation

Was Ihr Unternehmen wettbewerbsrelevant leistet – klar benannt und überzeugend vermittelt, intern wie am Markt.

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Fallbeispiele aus der Praxis

Anonymisierte Einblicke in reale Mandate – Ausgangslage, mein Beitrag und das Ergebnis.

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Situationsanalyse

Schritt 1 von 3

Was beschreibt Ihre aktuelle Situation am besten?

Wählen Sie Ihren Ausgangspunkt – alles Weitere richtet sich danach aus.

01
Am Wendepunkt – strategisch, personell oder der nächste große Schritt
Inhabergeführte Unternehmen in der Dicht- & Klebstoffbranche stehen irgendwann vor Entscheidungen, die sich nicht delegieren lassen. Ob es um strategische Neuausrichtung geht, um eine personelle Veränderung an der Spitze oder um den ernsthaften Gedanken, das Lebenswerk zu übergeben: Diese Momente verlangen einen Gesprächspartner, der Ihre Branche kennt, diskret ist und auf Ihrer Seite steht.
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02
Die richtige Führungskraft – ohne Stellenanzeige
In der Dicht- & Klebstoffbranche gibt es eine Handvoll Menschen, die wirklich geeignet sind, ein Unternehmen im Sinne der Gesellschafter zu führen. Sie kennen die Chemie, die Märkte, die Kunden. Sie suchen nicht aktiv. Und sie sind nirgendwo ausgeschrieben. Um sie zu finden, braucht man kein Headhunter-Portal. Man braucht ein Netzwerk, das über Jahrzehnte gewachsen ist.
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03
Den richtigen Markt verstehen – bevor Sie kaufen
Wer in der Dicht- & Klebstoffbranche akquirieren möchte, braucht mehr als Finanzdaten. Er braucht jemanden, der die Unternehmen kennt – ihre Substanz, ihre Eigentümer, ihre Stellung im Markt. Und der weiß, wie man eine erste Verbindung aufbaut, ohne Gerüchte auszulösen.
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04
Technologien finden, die nicht angeboten werden
Die interessantesten Technologien im Bereich Dicht- & Klebstoffe sind nicht öffentlich. Erfinder suchen keine Aufmerksamkeit. Patente liegen mitunter in Schubladen. Wer einen wirklichen Vorteil sucht, findet ihn nicht durch Recherche, sondern durch Zugang zu einem Netzwerk, das diese Verbindungen kennt.
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05
Regulatorischer Druck – bevor er zur Krise wird
Wer sein Produktportfolio auf Rohstoffe oder Vernetzertechnologien aufgebaut hat, die unter regulatorischen Druck geraten, hat wenig Zeit. Die relevanten Alternativen existieren, aber sie sind technisch anspruchsvoll, und das Wissen darüber ist nicht öffentlich. Wer die richtigen Experten kennt, trifft Entscheidungen, bevor er dazu gezwungen wird.
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06
Branchenkompetenz im Gremium – als strategischer Vorteil
Viele Beiräte und Aufsichtsräte in der Dicht- & Klebstoffbranche sind gut besetzt mit Finanzexperten, Juristen und Generalisten. Was fehlt, ist jemand, der die Branche wirklich kennt: die Technologien, die Märkte, die Wettbewerber, die Käufer. Jemand, der im Beirat nicht erklärt werden muss, sondern der erklären kann.
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Schritt 2 von 3 · Ihre Situation

Schritt 3 von 3 · Fallbeispiele

Was in der Praxis entsteht

Anonymisierte Einblicke in reale Mandate – in Ihrer Branche, mit Ihrer Fragestellung.

Ihr Weg durch die Situationsanalyse
Ihre Situation – zusammengefasst

Wenn Sie sich hier wiedererkennen, dann lassen Sie uns miteinander sprechen.

Kein Umweg. Sondern ein direktes Gespräch mit jemandem, der Ihre Branche von innen heraus kennt und Ihre Situation versteht.

Das erste Gespräch mit mir ist auf jeden Fall kostenlos und unverbindlich.

Dr. Volker Weidmann
Recruiting · M&A · Technologie-Transfer · Strategisches Sparring

Kandidatenprofile

Anonymisierte Profile branchenerfahrener Fach- und Führungskräfte. Klicken Sie auf eine Zeile für das Kurzprofil.

ReferenzPositionSchwerpunktRegion
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Der Kandidaten-Knigge – Über den Umgang mit KandidatenThe Candidate Etiquette Guide – On Dealing with CandidatesLesenRead

M&A

Verkauf, Zukauf, Nachfolge

Strategische Transaktionen scheitern selten an Zahlen, sondern an unklarer Zielsetzung, falschem Timing oder mangelnder strategischer Einordnung von Partnern und Optionen.

Situationen, in denen ich Sie gerne unterstütze:

Verkauf und Nachfolge

  • „Ich denke über einen Verkauf nach“
  • „Ich bin bereits im Verkaufsprozess“
  • Nachfolge im Unternehmen
  • Unternehmensbewertung – über Partner aus meinem Netzwerk

Zukauf

  • „Marktanalyse – wir suchen Targets“
  • „Wir haben ein Target – brauchen Zugang“
  • „Wir sind in Gesprächen – brauchen Orientierung“

Beteiligungen und Joint Ventures

  • „Wir suchen einen Partner für ein Joint Venture“: etwa als Technologiegeber in Märkten wie Indien, die ein Mittelständler allein nicht erschließen kann oder will
  • „Ein strategischer Partner soll sich bei uns beteiligen“: wenn es um Technologie oder Marktzugang geht
Meine Rolle

Ich stehe bei unternehmerischen Weichenstellungen wie Wachstum, Beteiligungen oder Nachfolge zur Verfügung. Im vertraulichen Gespräch kläre ich, welche Gelegenheiten innerhalb der Branche in Frage kommen, und unterstütze bei der strategischen Einordnung von Optionen, Partnern und Zeitpunkten. Der Fokus liegt nicht auf Transaktionen um jeden Preis, sondern auf Passung, Tragfähigkeit und langfristiger Wirkung.

Konkrete Gelegenheiten

Konkrete M&A-Gelegenheiten und Mandate werden nicht veröffentlicht, sondern im vertraulichen Gespräch besprochen.

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Partnerschaften

Partner für Produktion und Vertrieb

Nicht jedes Unternehmen will oder kann alles selbst machen. Ob zusätzliche Produktionskapazität, Abfüllung und Verpackung oder der Zugang zu neuen Märkten: Der richtige Partner entscheidet über Qualität, Kosten und Tempo.

Situationen, in denen ich Sie gerne unterstütze:

Produktion

  • „Wir suchen einen Lohnfertiger“
  • „Wir suchen eine Quelle für Dicht- & Klebstoffe in Private Label“
  • „Wir brauchen Kapazität für Abfüllung und Verpackung“
  • „Wir haben freie Kapazitäten und suchen Auftraggeber“

Vertrieb

  • „Wir suchen Vertriebspartner in einem neuen Markt“
  • „Wir suchen Distributoren für unsere Produkte“
Meine Rolle

Ich bringe Unternehmen mit passenden Partnern für Produktion und Vertrieb zusammen – Lohnfertiger, Lohnverpacker, Vertriebspartner und Distributoren aus meinem Netzwerk. Entscheidend ist nicht die erstbeste Adresse, sondern die Passung: Technologie, Qualität, Kapazität, Marktzugang und Verlässlichkeit.

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Strategisches Sparring

Strategisches Sparring

Manche Entscheidungen lassen sich nicht delegieren, und intern fehlt oft der Blick von außen. Meine Rolle beginnt dort, wo interne Routinen an ihre Grenzen stoßen und Entscheidungen Klarheit verlangen.

Was Sparring ist

Sparring ist ein vertraulicher Raum, in dem auf Augenhöhe und ohne Hierarchie Ideen und Visionen ausgetauscht und vor allem auf den Prüfstand gestellt werden. Im Mittelpunkt stehen Annahmen, Optionen und Konsequenzen, nicht Meinungen oder Präsentationen. So kommt eine externe Sichtweise ins Unternehmen, während Souveränität und Entscheidungsfreiheit ganz bei Ihnen als Gesellschafter oder Geschäftsführer bleiben.

Worum es geht

Strategie, Vision und Ziele

Strategieentwicklung und alles, was damit zusammenhängt – Ausrichtung, Prioritäten und die Frage, was das Unternehmen wirklich stark macht.

Meine Rolle

Als unabhängiger Sparringspartner begleite ich Gesellschafter und Führungsteams – direkt, unabhängig und mit klarem Blick von außen. Nicht operativ. Nicht mit vorgefertigten Konzepten. Sondern mit Branchenkenntnis und Erfahrung.

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Strategisches Sparring

Nutzen-Kommunikation

Technisch starke Unternehmen tun sich oft schwer, ihren wettbewerbsrelevanten Nutzen klar zu benennen – intern als strategische Orientierung und extern als überzeugendes Entscheidungsargument.

Wo es ansetzt

Nach innen

  • Strategische Orientierung: Der relevante Nutzen wird erkannt und klar definiert.

Nach außen

  • Überzeugendes Entscheidungsargument: Der Nutzen wird verständlich und konsequent kommuniziert.

Im Zentrum

  • Technische und organisatorische Leistungsfähigkeit wird in marktrelevante Argumente übersetzt.
Meine Rolle

Ich helfe Unternehmen, ihren relevanten Nutzen zu erkennen, klar zu definieren und konsequent zu kommunizieren – nach innen wie nach außen. Die Argumente sollen verständlich sein, Entscheidungen tragen und Wirkung im Markt entfalten.

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Strategisches SparringStrategic Sparring

Nutzen schlägt Preis

Warum gute Produkte allein nicht reichen

Erfahrung statt Theorie

Ich habe 20 Jahre als CEO in der Dicht- & Klebstoffindustrie gearbeitet. Produkte, Qualität und technische Leistungsfähigkeit hatten dabei immer einen hohen Stellenwert, bei uns ebenso wie bei unseren Wettbewerbern. Mit zunehmender Marktreife wurde mir eine Erkenntnis jedoch immer deutlicher: Gute Produkte sind Voraussetzung, aber kein Unterscheidungsmerkmal.

Gleiche Produkte, unterschiedliche Ergebnisse

Hersteller legen großen Wert auf die Technik ihrer Produkte und beschreiben deren Eigenschaften in immer ausgefeilteren Datenblättern. Das technische Datenblatt ist zum bevorzugten Verkaufsinstrument geworden, Differenzierung wird in immer feineren Produkteigenschaften gesucht. Wettbewerber bieten jedoch vielfach vergleichbare oder sogar identische Produkte an. Die Folge ist Austauschbarkeit.

Trotzdem entwickeln sich Unternehmen mit vergleichbaren Produkten sehr unterschiedlich: bei Kundenbindung, Preisdurchsetzung, Margenstabilität und Markenwahrnehmung. Technisch lässt sich das nicht erklären. Der Unterschied entsteht jenseits des Produkts, in der Qualität der Zusammenarbeit mit dem Kunden.

Was Kunden tatsächlich bindet

In der Praxis entscheiden Kunden nicht allein nach Funktion, Preis oder Datenblatt. Sie entscheiden nach dem Nutzen, den sie im Alltag erleben: Zuverlässigkeit, Berechenbarkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Kulanz, persönliche Verantwortung und Sicherheit im operativen Geschäft. Die eigentliche Frage des Kunden lautet: Wer hilft mir, Risiken zu verringern, Abläufe zu vereinfachen und verlässlich zu liefern?

Dazu kommt eine emotionale Seite, die in einer technisch geprägten Branche gern unterschätzt wird. Meine Erfahrung ist: Bei aller technischen Raffinesse fällt die letzte Entscheidung selten allein im Kopf. Der Kopf bewertet Details einzeln, das Bauchgefühl entscheidet auf Grundlage eines Gesamteindrucks. Das gilt auch in den obersten Einkaufsetagen, und umso mehr, je ähnlicher die angebotenen Produkte sind.

Produkte gewinnen Aufträge. Nutzen gewinnt Kunden.

Das Paradox: täglich erbracht, selten benannt

Viele Unternehmen liefern einen hohen Kundennutzen. Sie erbringen diese Leistungen täglich, oft mit großem Aufwand und hohem Engagement ihrer Mitarbeiter. Intern gelten sie als selbstverständlich, extern werden sie kaum benannt. Die Unternehmen wissen nicht genau, worin ihr Nutzen besteht, warum er wirkt und wie er sich systematisch einsetzen lässt.

Die Folgen sind Preisdiskussionen trotz guter Leistung, Austauschbarkeit trotz Loyalität und Markenversprechen ohne klare Grundlage. Nicht, weil der Nutzen fehlt. Sondern weil er nicht bewusst geführt wird. Der Preis ist dabei selten die Ursache, sondern ein Symptom: Wenn Kunden nicht klar benennen können, warum sie bleiben, vergleichen sie zwangsläufig über den Preis.

Erkennen, strukturieren, verankern

Daraus ergeben sich drei Schritte. Zuerst gilt es zu erkennen, welche Leistungen jenseits der Produkte ein Unternehmen tatsächlich für seine Kunden erbringt. Dann werden diese Leistungen geordnet und gewichtet, nach ihrer tatsächlichen Wirkung beim Kunden. Schließlich müssen sie verankert werden, nach innen wie nach außen. Führung, Vertrieb und Kommunikation müssen dieselbe Sprache sprechen, denn Widersprüche zerstören Vertrauen.

Die Summe dieser Leistungen ist der eigentliche Nutzen, den ein Unternehmen stiftet. Anders als die weitgehend austauschbaren Produkte ist dieses Nutzen-Profil einzigartig. Ich spreche deshalb von einer ganzheitlichen Nutzen-Strategie. Sie umfasst die sachlichen, messbaren Leistungen ebenso wie die emotionalen.

Die Wirkung

Unternehmen, die ihren entscheidenden Kundennutzen bewusst machen, strukturieren und konsequent leben, festigen ihre Kundenbeziehungen, verringern den Preisdruck und gewinnen an Glaubwürdigkeit. Stabile Beziehungen bedeuten planbarere Umsätze, robustere Margen und weniger Abhängigkeit vom Marktumfeld. Und es entsteht eine Marke mit einem eigenen, wiedererkennbaren Profil.

Nicht durch bessere Produkte. Sondern durch bessere Führung von Nutzen. Das ist weder ein Verkaufstrick noch Marketingtheorie, sondern ein strategischer Blick auf das eigene Geschäftsmodell. Ich habe ihn selbst über viele Jahre angewendet.

Nutzen schlägt Preis.

Value Beats Price

Why good products alone are not enough

Experience, Not Theory

I spent 20 years as CEO in the sealants & adhesives industry. Products, quality and technical performance always mattered greatly, for us as much as for our competitors. As the market matured, however, one insight became ever clearer to me: good products are a prerequisite, but they are not what sets a company apart.

Same Products, Different Results

Manufacturers place great emphasis on the technology behind their products and describe their properties in ever more elaborate data sheets. The technical data sheet has become the preferred sales tool, and differentiation is sought in ever finer product properties. Competitors, however, often offer comparable or even identical products. The result is interchangeability.

Yet companies with comparable products develop very differently: in customer loyalty, pricing power, margin stability and brand perception. This cannot be explained technically. The difference arises beyond the product, in the quality of the collaboration with the customer.

What Really Binds Customers

In practice, customers do not decide on function, price or data sheet alone. They decide on the value they experience day to day: reliability, predictability, speed of response, goodwill, personal accountability and operational security. The customer’s real question is: who helps me reduce risk, simplify processes and deliver reliably?

There is also an emotional side, often underestimated in a technically driven industry. My experience is this: for all technical sophistication, the final decision is rarely made by the head alone. The head assesses details one by one; gut feeling decides on the basis of an overall impression. This holds true at the highest levels of purchasing, and all the more so the more similar the products on offer are.

Products win orders. Value wins customers.

The Paradox: Delivered Daily, Rarely Named

Many companies deliver high customer value. They provide these services every day, often with considerable effort and great commitment from their employees. Internally they are taken for granted; externally they are hardly ever named. Companies do not know exactly what their value consists of, why it works and how it can be used systematically.

The consequences are price discussions despite good performance, interchangeability despite loyalty, and brand promises without a clear foundation. Not because the value is missing, but because it is not consciously managed. Price is rarely the cause but rather a symptom: when customers cannot clearly say why they stay, they inevitably compare on price.

Identify, Structure, Embed

Three steps follow from this. First, a company needs to identify which services beyond its products it actually delivers to its customers. Next, these services are organised and weighted according to their actual impact on the customer. Finally, they must be embedded, internally and externally. Leadership, sales and communication must speak the same language, because inconsistency destroys trust.

The sum of these services is the real value a company creates. Unlike largely interchangeable products, this value profile is unique. This is why I speak of a holistic value strategy. It encompasses factual, measurable performance as well as the emotional dimension.

The Impact

Companies that make their decisive customer value conscious, structure it and live it consistently strengthen their customer relationships, reduce price pressure and gain credibility. Stable relationships mean more predictable revenue, more robust margins and less dependence on market conditions. And a brand emerges with its own recognisable profile.

Not through better products, but through better management of value. This is neither a sales trick nor marketing theory, but a strategic view of one’s own business model. I have applied it myself over many years.

Value beats price.

Recruiting

Oxim-Vernetzungssysteme für Silikon-Dichtstoffe

Stand: April 2026

Regulatorische Entwicklung

Oxim-vernetzende Silikon-Dichtstoffe setzen beim Aushärten Oxime als Spaltprodukte frei. Das bekannteste und am längsten verwendete System setzt Butanonoxim (MEKO) frei. MEKO steht seit Jahrzehnten im Verdacht, krebserzeugend zu sein. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft stufte es bereits 1997 als krebserzeugend im Tierversuch ein.

Nach einem CLH-Verfahren (Verfahren zur harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe auf EU-Ebene – Coordinated Classification and Labelling Harmonisation) bestätigte der RAC (Risikoausschuss der ECHA, Risk Assessment Committee) im November 2018 die Einstufung von MEKO als Carc. 1B (H350 – kann Krebs erzeugen). Diese harmonisierte Einstufung trat im März 2022 in Kraft und löst seither Kennzeichnungs- und Klassifizierungspflichten für alle Gemische aus, die MEKO freisetzen. Das CLH-Verfahren wurde 2013 von der deutschen Behörde bei der ECHA (Europäische Chemikalienagentur – European Chemicals Agency, zuständig für die Umsetzung der EU-Chemikaliengesetzgebung) eingeleitet.

Messungen der BG BAU (Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft – gesetzlicher Unfallversicherungsträger und Arbeitsschutzinstitution für die Baubranche in Deutschland) unter realistischen Verarbeitungsbedingungen ergaben bei Innenraumanwendungen eine 100- bis 120-fache Überschreitung des deutschen Arbeitsplatzgrenzwerts von 1 mg/m³. Auch mehrere Monate nach der Verarbeitung können Raumluftkonzentrationen oberhalb des Richtwerts II des UBA (Umweltbundesamt – deutsche Bundesbehörde für Umweltschutz, gibt u.a. Innenraumluft-Richtwerte heraus) liegen.

Das Substitutionsproblem

Als Reaktion auf die MEKO-Problematik haben viele Hersteller in den vergangenen Jahren auf alternative Oxim-Systeme umgestellt: vorrangig MPKO (2-Pentanonoxim – ein Keton-Oxim, das bei der Vernetzung als Spaltprodukt freigesetzt wird und strukturell eng mit MEKO verwandt ist), MIBKO (Methylisobutylketoxim) und Cyclohexanonoxim. Diese Systeme lösen das grundlegende Problem jedoch nicht. Die deutsche Behörde und die ECHA haben explizit festgehalten, dass aufgrund struktureller Ähnlichkeit und gemeinsamer Wirkmechanismen ähnliche toxikologische Eigenschaften vermutet werden.

Für MPKO, derzeit der meistgenutzte MEKO-Ersatz, wurde eine Stoffbewertung eingeleitet, mit dem Ziel zu prüfen, ob eine harmonisierte Carc.-1B-Einstufung gerechtfertigt ist. Für MIBKO und Cyclohexanonoxim behält sich die Behörde vor, bei steigenden Tonnagen ebenfalls einzugreifen. Acetonoxim, ein weiterer MEKO-Ersatz, wurde nach Stoffbewertung durch Österreich ebenfalls für ein CLH-Verfahren als Carc. 1B vorgeschlagen.

Regulatorischer Ausblick

Die ECHA verfolgt ausdrücklich einen Gruppenansatz: Nicht einzelne Oxime sollen isoliert bewertet werden, sondern das System als Ganzes. Ein Beschränkungsverfahren nach REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals – EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe, die den Rahmen für das europäische Chemikalienrecht bildet) bleibt als Option offen und soll nach Abschluss der laufenden Stoffbewertungen erneut geprüft werden. Ein formelles EU-weites Verbot aller Oxim-Systeme ist Stand April 2026 noch nicht beschlossen, aber der regulatorische Pfad ist klar vorgezeichnet.

Reaktion der Industrie

Der Industrieverband Dichtstoffe (IVD) und der Fachausschuss 7 der Deutschen Bauchemie haben bereits vor Jahren die freiwillige Substitution von MEKO-abspaltenden Produkten angekündigt. Viele Hersteller bieten seit einigen Jahren oxim-freie Alternativen an. Die BG BAU empfiehlt dieselben Schutzmaßnahmen (Atemschutz, Handschuhe, Sperrzeiten) auch für alle alternativen Oxim-Systeme, solange deren toxikologische Bewertung nicht abgeschlossen ist.

Technische Alternativen

Als etablierte oxim-freie Silikon-Alternativen gelten Alkoxy-Systeme (Freisetzung von Methanol oder Ethanol) sowie neuere Ansätze wie Lactatestersysteme. Alkoxy-Vernetzung gilt dabei als technisch nächstliegende und am weitesten verbreitete Alternative für neutralvernetzende Anwendungen.

Quellen

  • ECHA / BAuA: RMOA Conclusion Document – Oximes (MEKO, MPKO, MIBKO, CHOX)
  • BAuA: Öffentliche Konsultation zu MEKO, Acetonoxim, MPKO, MIBKO und Silan-Verbindungen (2019)
  • STOP Carcinogens at Work: Oximes Factsheet (Mai 2025)
  • WECOBIS: Oxime in Bauprodukten – Raumluftmessungen, Expositionsdaten, Bewertung
  • BG BAU / Fachzeitschrift „sicher ist sicher”: Oximvernetzende Silikon-Dichtstoffe (2015)
  • BGHM: Arbeitsschutz kompakt Nr. 137 – Verarbeitung von Dichtstoffen

Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Irrtümer bleiben vorbehalten.

Oxime Crosslinking Systems for Silicone Sealants

Status: April 2026

Regulatory Development

Oxime-curing silicone sealants release oximes as by-products during crosslinking. The best-known and longest-established system releases butanone oxime (MEKO). MEKO has been under suspicion of being carcinogenic for decades. The German Research Foundation (DFG) classified it as carcinogenic in animal studies as early as 1997.

Following a CLH procedure (Coordinated Classification and Labelling Harmonisation – the EU process for harmonised classification and labelling of hazardous substances), the RAC (Risk Assessment Committee of ECHA, the European Chemicals Agency responsible for implementing EU chemicals legislation) confirmed in November 2018 the classification of MEKO as Carc. 1B (H350 – may cause cancer). This harmonised classification entered into force in March 2022 and has since triggered labelling and classification obligations for all mixtures releasing MEKO. The CLH procedure was initiated in 2013 by the German competent authority.

Measurements conducted by BG BAU (Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft – the statutory accident insurance and occupational health institution for the German construction industry) under realistic application conditions found indoor air concentrations exceeding the German occupational exposure limit of 1 mg/m³ by a factor of 100 to 120. Even several months after application, indoor air concentrations may remain above Guideline Value II of the UBA (Umweltbundesamt – the German Federal Environment Agency, which issues indoor air quality reference values).

The Substitution Problem

In response to the MEKO issue, many manufacturers have switched in recent years to alternative oxime systems: primarily MPKO (2-pentanone oxime – a ketone oxime released as a by-product during crosslinking and structurally closely related to MEKO), MIBKO (methyl isobutyl ketoxime) and cyclohexanone oxime. However, these systems do not resolve the underlying problem. The German competent authority and ECHA have explicitly stated that, given structural similarities and shared mechanisms of action, similar toxicological properties are suspected.

For MPKO – currently the most widely used MEKO substitute – a substance evaluation has been initiated to assess whether a harmonised Carc. 1B classification is justified. For MIBKO and cyclohexanone oxime, the authorities have reserved the right to intervene if tonnage levels increase. Acetone oxime, another MEKO substitute, has also been proposed for a CLH procedure as Carc. 1B following a substance evaluation by Austria.

Regulatory Outlook

ECHA is explicitly pursuing a group approach: rather than evaluating individual oximes in isolation, the system as a whole is being addressed. A restriction procedure under REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals – the EU regulation governing the registration, evaluation, authorisation and restriction of chemical substances, which forms the framework for European chemicals law) remains an open option and is to be reconsidered once the ongoing substance evaluations are complete. A formal EU-wide ban on all oxime-based systems has not yet been decided as of April 2026, but the regulatory path is clearly mapped out.

Industry Response

The German Sealants Industry Association (IVD) and Technical Committee 7 of the German Construction Chemicals Association (Deutsche Bauchemie) announced the voluntary substitution of MEKO-releasing products several years ago. A number of manufacturers have been offering oxime-free alternatives for some time. BG BAU recommends the same protective measures (respiratory protection, gloves, curing periods) for all alternative oxime systems as long as their toxicological assessment remains incomplete.

Technical Alternatives

Established oxime-free silicone alternatives include alkoxy systems (releasing methanol or ethanol) and more recent approaches such as lactate ester systems. Alkoxy crosslinking is widely regarded as the most technically immediate and most broadly adopted alternative for neutral-curing applications.

For the situation in Great Britain and Northern Ireland, see: Oxime Crosslinking Systems for Silicone Sealants: The UK Situation

Sources

  • ECHA / BAuA: RMOA Conclusion Document – Oximes (MEKO, MPKO, MIBKO, CHOX)
  • BAuA: Public Consultation on MEKO, Acetone Oxime, MPKO, MIBKO and Silane Compounds (2019)
  • STOP Carcinogens at Work: Oximes Factsheet (May 2025)
  • WECOBIS: Oximes in Construction Products – Indoor Air Measurements, Exposure Data, Assessment
  • BG BAU / Journal “sicher ist sicher”: Oxime-Curing Silicone Sealants (2015)
  • BGHM: Occupational Safety Compact No. 137 – Processing of Sealants

No claim is made as to completeness. Errors and omissions excepted.

Recruiting

Oxime Crosslinking Systems for Silicone Sealants: The UK Situation

Status: April 2026

Background: UK REACH after Brexit

When the United Kingdom left the European Union, it retained the EU REACH framework as the basis for its own chemicals regulation, now known as UK REACH. UK REACH applies in Great Britain (England, Scotland and Wales); Northern Ireland remains subject to EU REACH under the terms of the Windsor Framework. The Health and Safety Executive (HSE) acts as the regulatory agency for UK REACH, with the Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra) and the Scottish and Welsh Governments as the appropriate authorities.

Since Brexit, UK REACH and EU REACH have been developing independently. In some areas they remain closely aligned; in others, the UK has chosen not to adopt EU measures or has moved at a different pace. For the sealants and adhesives industry, this divergence is relevant, and the situation around oxime-based crosslinking systems is a clear example.

Where the UK Aligns with the EU: Classification and Labelling

MEKO (2-butanone oxime, butanone oxime, CAS 96-29-7) has been reclassified as a category 1B carcinogen (H350 – may cause cancer) under both EU and UK law since 1 March 2022. This means that in Great Britain, as in the EU, any product containing MEKO at a concentration of 0.1% or above must carry mandatory labelling reflecting this classification and must be restricted to professional users. The classification and labelling obligations are therefore fully aligned between the two jurisdictions as of this date.

Where the UK Diverges: The REACH Restriction on Supply

The EU went a step further than classification: under EU REACH Annex XVII, the sale of MEKO-containing products to the general public has been formally restricted since March 2022. This restriction does not currently apply under UK REACH. In Great Britain, there is as of April 2026 no equivalent restriction on the supply of MEKO-containing products to consumers, beyond the mandatory labelling and the “restricted to professional users” designation.

This is a meaningful practical difference for manufacturers who export to both markets: a product that cannot be sold to consumers in the EU may still be legally sold to consumers in Great Britain. However, the professional labelling requirement applies in both jurisdictions, and the reputational and liability implications of a Carc. 1B substance are broadly similar.

The Alternative Oximes: Same Problem, No UK-Specific Regulation Yet

Many manufacturers have responded to the MEKO classification by switching to alternative oximes – primarily MPKO (2-pentanone oxime), MIBKO (methyl isobutyl ketoxime) and cyclohexanone oxime. These alternatives are not yet subject to harmonised classification under either EU or UK law. However, at EU level, formal substance evaluations for MPKO and related compounds are underway, with the explicit aim of assessing whether a Carc. 1B classification is warranted. The ECHA group approach signals that the EU intends to address the oxime system as a whole, not compound by compound.

Under UK REACH, no equivalent evaluation of alternative oximes is currently underway. The UK REACH work programme for 2025–2026 does not list oximes as a priority substance area. However, the programme explicitly states an intention to draw more closely from regulatory decisions in other jurisdictions – in particular the EU – and to reduce duplication of regulatory work. This suggests that if and when the EU moves to restrict alternative oximes, the UK is likely to follow, albeit with a time lag.

The Direction of Travel: Closer Alignment with the EU

The UK government’s December 2025 Environmental Improvement Plan explicitly commits to closer regulatory alignment with the EU on chemicals by 2028. The stated goal is to enable new protections to be applied more quickly and in a way that reduces trade barriers and business complexity. While this commitment is general in nature, it reinforces the expectation that the UK will not remain permanently divergent from EU restrictions on carcinogenic substances – including oximes.

The practical implication for manufacturers exporting to the UK is straightforward: products developed as “MEKO-free” using alternative oximes may satisfy current UK labelling requirements, but they do not represent a durable long-term solution. The regulatory logic that has driven MEKO off the EU market is now being applied to the entire oxime family, and the UK is unlikely to remain a permanent exception.

Northern Ireland: A Special Case

Northern Ireland occupies a unique position: under the Windsor Framework, it remains subject to EU REACH rather than UK REACH. This means that the EU restriction on the supply of MEKO-containing products to the general public already applies in Northern Ireland. Manufacturers exporting to the UK as a whole must therefore be aware that the regulatory situation differs between Great Britain and Northern Ireland.

Summary

The UK regulatory situation on oximes can be summarised as follows:

MEKO classification and labelling (Carc. 1B): Aligned with EU since March 2022. Applies in Great Britain and Northern Ireland.

REACH restriction on supply to general public: Applies in Northern Ireland (EU REACH). Does not currently apply in Great Britain (UK REACH).

Alternative oximes (MPKO, MIBKO, cyclohexanone oxime): No harmonised classification in UK or EU as of April 2026. EU substance evaluations underway. No UK-specific action initiated.

Direction of travel: UK government has committed to closer alignment with EU chemicals regulation by 2028. Convergence on oximes is likely over the medium term.

For the situation in the EU, see: Oxime Crosslinking Systems for Silicone Sealants

Sources

  • UK HSE / Defra: UK REACH Work Programme 2025–2026, Rationale for Priorities (July 2025)
  • UK Government: Environmental Improvement Plan (December 2025) – Goal 4: Chemicals and Pesticides
  • Brush Mate Ltd.: FAQ – Isn’t Methyl Ethyl Ketoxime (MEKO) Banned? (brushmate.co.uk)
  • ECHA / BAuA: RMOA Conclusion Document – Oximes (MEKO, MPKO, MIBKO, CHOX)
  • STOP Carcinogens at Work: Oximes Factsheet (May 2025)
  • Health and Safety Authority Ireland: Paint Containing MEKO (hsa.ie)

No claim is made as to completeness. Errors and omissions excepted.

Technologie-TransferTechnology Transfer

Technologie-Transfer

Der dritte Weg zwischen Eigenentwicklung und Zukauf

Technologisch solide, strategisch gefordert

Die deutsche und europäische Dicht- & Klebstoffindustrie ist technologisch solide aufgestellt. Erfahrene Entwickler, hohe Qualitätsstandards und robuste Prozesse prägen viele Unternehmen. Gleichzeitig hat sich der Markt spürbar verändert.

Qualität ist heute kein Differenzierungsmerkmal mehr. Sie wird vorausgesetzt. Verarbeiter, OEMs und Handelspartner erwarten stabile Rezepturen, enge Toleranzen und reproduzierbare Verarbeitung. Abweichungen werden schnell sichtbar und selten verziehen.

Hinzu kommt: Die Anforderungen steigen nicht linear. Normen werden detaillierter, Applikationen vielfältiger, Anwendungsfenster enger, und das bei kürzeren Reaktionszeiten. Was früher als technologisch führend galt, ist heute oft nur noch marktfähig. Nicht, weil die Produkte schlechter geworden sind, sondern weil sich der Referenzrahmen verschoben hat.

Der Markt vergleicht dabei global, nicht entlang historischer Stärken, sondern entlang der aktuellen Leistungsfähigkeit. Entscheidend ist nicht, wo eine Technologie entstanden ist. Entscheidend ist, ob sie den heutigen Anforderungen gerecht wird: in Anwendung, Qualität und Prozesssicherheit.

Der Druck entsteht dabei nicht nur durch steigende Anforderungen an bestehende Produkte. Er entsteht auch durch technologische Lücken im Portfolio, also durch Technologien, die im Markt etabliert sind, im eigenen Unternehmen aber fehlen.

Wenn die gewohnten Antworten an Grenzen stoßen

Auf solche Lücken gibt es zwei bekannte Antworten: selbst entwickeln oder zukaufen.

Die interne Entwicklung ist unverzichtbar. Viele Unternehmen reagieren auf steigende Anforderungen mit mehr davon: mehr Projekte, mehr Varianten, mehr Parallelität. Das ist nachvollziehbar, stößt aber an strukturelle Grenzen.

  • Geschwindigkeit. Entwicklungszyklen mit Rohstoffauswahl, Prüfungen, Applikationstests und Freigaben sind komplex. Der Markt entwickelt sich oft schneller, als sie abgeschlossen werden können.
  • Hoch spezialisiertes Know-how. Viele aktuelle Herausforderungen liegen in der Tiefe bestimmter Technologien. Dieses Wissen lässt sich nicht kurzfristig aufbauen oder skalieren.
  • „Not invented here“-Denken. Es entsteht nicht aus Arroganz, sondern aus Verantwortung, kann aber pragmatische Ergänzungen blockieren.
  • Ressourcen. Produktpflege, Normanpassungen, kundenspezifische Modifikationen und strategische Projekte laufen parallel, oft zulasten von Fokus und Geschwindigkeit.

Interne Entwicklung scheitert selten an Kompetenz. Sie stößt an Grenzen von Zeit, Tiefe und Parallelität.

Der Zukauf verspricht schnelleren Zugang zu Technologie. In der Praxis bringt er jedoch neue Herausforderungen mit sich, gerade in einer so stark anwendungsgetriebenen Branche, in der die Integration von Know-how, Menschen und Prozessen über den Erfolg entscheidet. Viele Geschäftsführer haben erlebt, dass erwartete Technologie-Synergien ausbleiben.

So stehen Unternehmen oft zwischen zwei unvollkommenen Optionen: selbst entwickeln und Gefahr laufen, zu langsam zu sein, oder zukaufen und ein erhebliches strategisches Risiko eingehen.

Der dritte Weg: Technologie-Transfer

Zwischen Eigenentwicklung und Zukauf liegt ein Weg, der in der Dicht- & Klebstoffindustrie noch zu wenig genutzt wird: der strukturierte Technologie-Transfer. Gemeint ist nicht der Ersatz der eigenen F&E, sondern die projektbasierte Zusammenarbeit mit erfahrenen Technologiegebern, die bestimmte Technologien über Jahre industriell entwickelt, produziert und im Markt verantwortet haben.

In der Praxis betrifft Technologie-Transfer meist drei Felder:

  • Verbesserung bestehender Technologien: Stabilität, Prozesssicherheit, Verarbeitungsfenster
  • Modifikation und Erweiterung: neue Normen, Applikationen, Substrate
  • Gezielte Portfolioerweiterung: Technologien, die für das Unternehmen neu, im Markt aber etabliert sind

Gerade der letzte Punkt ist entscheidend. Viele Unternehmen verfügen über starke Kerntechnologien, haben aber Lücken in angrenzenden, marktrelevanten Bereichen. Diese Lücken lassen sich intern schließen. Über Technologie-Transfer gelingt das schneller, kontrollierter und mit geringerem Risiko.

Je nach Bedarf umfasst der Transfer das Rezeptur-Know-how, die Produktionsprozesse, die Kenntnis von Anlagen und Rohstoffen sowie die Qualitäts- und Anwendungserfahrung. Und das, ohne Eigentumsverhältnisse oder die strategische Positionierung zu verändern.

Was Technologie-Transfer nicht ist

Technologie-Transfer ist keine Abkürzung. Er ist kein Weg, den Aufbau eigener Kompetenz zu umgehen, und er ersetzt keine Kompetenz. Er wirkt dort am besten, wo Kompetenz vorhanden ist, aber Zeit, Tiefe oder Erfahrung begrenzt sind.

Er funktioniert nur, wenn Erwartungen, Umfang und technische Anforderungen von Anfang an offenliegen. Halbe oder unausgesprochene Übergaben führen erfahrungsgemäß zu Problemen im Betrieb, zu Qualitätsmängeln und zu Schäden für den Ruf.

Warum Technologie-Transfer so selten genutzt wird

Technologie-Transfer scheitert selten an der Technologie. In vielen Unternehmen kommt er schlicht nicht zustande, weil das Instrument kaum bekannt ist. Das sage ich ohne Ironie: Als ich noch CEO war, kannte ich es selbst nicht. Warum auch? Man hat eine eigene F&E, gut ausgestattet, teuer, kompetent. Also entwickelt man alles selbst, und alles andere fühlt sich wie ein Umweg an. Erst später habe ich erkannt, wie kurzsichtig diese Logik ist.

Technologie-Transfer ist kein Ersatz für die eigene F&E, sondern ein Beschleuniger. Statt Know-how über viele Jahre selbst aufzubauen, arbeitet man mit Experten, die eine bestimmte Technologie oft seit Jahrzehnten beherrschen. Sie kennen nicht nur die Theorie, sondern auch die Sackgassen, die bewährten Wege und die typischen Fehler. Eine Anlaufphase entfällt. Zeit ist dabei kein angenehmer Nebeneffekt. Zeit ist der Engpass.

Hinzu kommt ein nüchterner Punkt, der in Innovationsdiskussionen selten offen ausgesprochen wird: Es entstehen keine Fixkosten. Bezahlt wird die erbrachte Leistung. Ist das Ziel erreicht, endet das Projekt.

Gleichzeitig bleibt die interne F&E dort konzentriert, wo sie den größten Wert schafft: bei den Kernkompetenzen, der Differenzierung und der Weiterentwicklung bestehender Systeme. Externes Know-how kommt gezielt dort zum Einsatz, wo Geschwindigkeit oder tiefe Spezialisierung entscheiden. Technologie-Transfer heißt nicht, Kontrolle abzugeben. Es heißt, nicht alles selbst lernen zu müssen, was andere längst beherrschen.

Technologiezugang ist Chefsache

In vielen Unternehmen wird Technologie noch vor allem als F&E-Thema behandelt. Tatsächlich ist der Zugang zu Technologie längst eine Frage für Geschäftsführung und Gesellschafter. Nicht jede Rezepturplattform, nicht jedes Polymersystem und nicht jede Anwendungstechnologie muss selbst entwickelt werden. Und nicht jede strategische Herausforderung erfordert Eigentum.

Wer den Zugang zu Technologie bewusst und pragmatisch organisiert, gewinnt strategische Beweglichkeit. Wer allein auf interne Entwicklung setzt oder im Zukauf die einzige Alternative sieht, verengt seine Optionen.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob Technologie wichtig ist. Sie lautet, wie der Zugang zu Technologie organisiert wird. Oft liegt die beste Antwort weder im Eigentum noch in der Abschottung, sondern in einer gut gestalteten Zusammenarbeit.

Technologie-Transfer ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck strategischer Reife.

Technology Transfer

The third path between internal development and acquisition

Technologically Sound, Strategically Challenged

The German and European sealants & adhesives industry is technologically well positioned. Experienced developers, high quality standards and robust processes characterise many companies. At the same time, the market has changed noticeably.

Quality is no longer a differentiator today. It is taken for granted. Processors, OEMs and trade partners expect stable formulations, tight tolerances and reproducible processing. Deviations become visible quickly and are rarely forgiven.

In addition, requirements are not rising in a linear way. Standards are becoming more detailed, applications more diverse and application windows narrower, all with shorter response times. What used to be considered technologically leading is often merely marketable today. Not because products have become worse, but because the frame of reference has shifted.

The market compares globally, not along historical strengths, but along current performance. What matters is not where a technology was developed. What matters is whether it meets today’s requirements: in application, quality and process reliability.

The pressure does not only come from rising requirements for existing products. It also comes from technology gaps in the portfolio, that is, technologies that are established in the market but missing in one’s own company.

When Familiar Solutions Reach Their Limits

There are two well-known responses to such gaps: develop internally or acquire.

Internal development is essential. Many companies respond to rising requirements with more of it: more projects, more variants, more parallel work. This is understandable, but it runs into structural limits.

  • Speed. Development cycles involving raw material selection, testing, application trials and approvals are complex. The market often moves faster than these cycles can be completed.
  • Highly specialised know-how. Many of today’s challenges lie deep within specific technologies. This knowledge cannot be built up or scaled at short notice.
  • “Not invented here” thinking. It arises not from arrogance, but from a sense of responsibility, yet it can block pragmatic additions.
  • Resources. Product maintenance, adaptation to standards, customer-specific modifications and strategic projects all run in parallel, often at the expense of focus and speed.

Internal development rarely fails for lack of competence. It reaches the limits of time, depth and parallel capacity.

Acquisitions promise faster access to technology. In practice, however, they often introduce new challenges, particularly in an industry as application-driven as sealants & adhesives, where the integration of know-how, people and processes is critical. Many CEOs have experienced how expected technology synergies fail to materialise.

As a result, companies often find themselves caught between two imperfect options: develop internally and risk being too slow, or acquire and accept significant strategic risk.

The Third Path: Technology Transfer

Between internal development and acquisition lies an approach that is still underused in the sealants & adhesives industry: structured technology transfer. It does not mean replacing one’s own R&D. It means project-based collaboration with experienced technology providers who have developed, produced and taken market responsibility for specific technologies over many years.

In practice, technology transfer usually concerns three areas:

  • Improving existing technologies: stability, process reliability, processing windows
  • Modification and extension: new standards, applications, substrates
  • Targeted portfolio expansion: technologies that are new to the company but established in the market

The last point is decisive. Many companies have strong core technologies but gaps in adjacent, market-relevant areas. These gaps can be closed internally. Through technology transfer, they can be closed faster, in a more controlled way and with lower risk.

Depending on requirements, the transfer covers formulation know-how, production processes, understanding of equipment and raw materials, and quality and application experience. All of this without changing ownership structures or strategic positioning.

What Technology Transfer Is Not

Technology transfer is not a shortcut. It is not a way to avoid building internal capability, and it does not replace competence. It works best where competence exists, but time, depth or experience are limited.

It only works when expectations, scope and technical requirements are fully transparent from the outset. Partial or implicit transfers typically lead to operational failure, quality issues and reputational damage.

Why Technology Transfer Is So Rarely Used

Technology transfer rarely fails because of the technology. In many companies it simply does not happen, because the instrument is hardly known. I say that without irony: when I was still a CEO, I did not know it either. Why would I? You have your own R&D department, well equipped, expensive, competent. So you develop everything in-house, and anything else feels like a detour. Only later did I realise how short-sighted that logic is.

Technology transfer is not a replacement for R&D, but an accelerator. Instead of building know-how over many years, you work with experts who have often mastered a specific technology for decades. They know not only the theory, but also the dead ends, the proven routes and the typical mistakes. There is no ramp-up phase. Time is not a pleasant side effect here. Time is the bottleneck.

There is also a very basic point that is rarely stated openly in innovation discussions: there are no fixed costs. You pay for the delivered performance. Once the objective is reached, the project ends.

At the same time, internal R&D stays focused where it creates the most value: core competencies, differentiation and the further development of existing systems. External know-how is used precisely where speed or deep specialisation matters. Technology transfer does not mean giving up control. It means not having to learn everything yourself that others have already mastered.

Access to Technology Is a Board-Level Matter

In many companies, technology is still treated primarily as an R&D topic. In reality, access to technology has long become a question for management and shareholders. Not every formulation platform, polymer system or application technology must be developed internally. And not every strategic challenge requires ownership.

Companies that organise access to technology consciously and pragmatically gain strategic flexibility. Those that rely solely on internal development, or see acquisition as the only alternative, narrow their options.

The strategic question is therefore not whether technology matters. It is how access to technology is organised. In many cases, the most effective answer lies neither in ownership nor in isolation, but in well-designed collaboration.

Technology transfer is not a sign of weakness, but an expression of strategic maturity.

M&A

Fünf Fehler, die CEOs bei Akquisitionen machen

Und über die kaum jemand spricht

Nach mehr als 30 Jahren in der Dicht- und Klebstoffindustrie, davon 20 Jahre als CEO, und zahlreichen grenzüberschreitenden M&A-Projekten ist mir eines immer klarer geworden: Viele Akquisitionen scheitern. Nicht an schlechten Zahlen, sondern an falschen Annahmen.

Fünf dieser stillen Deal-Killer habe ich immer wieder erlebt.

1. Den Stolz des Gründers unterschätzen

Wer ein Unternehmen kauft, kauft nicht nur einen Betrieb. Er übernimmt ein Lebenswerk, oft über Generationen aufgebaut. Viele Käufer vergessen das und führen die Verhandlung wie eine reine Transaktion. Für den Gründer aber ist es ein emotionaler Abschied. Wird sein Stolz übergangen, geht Vertrauen verloren. Und der Deal stirbt leise.

2. Kulturelle Sensibilität in der Verhandlung vernachlässigen

Kulturelle Missverständnisse beenden Verhandlungen schneller als ein schwaches EBITDA. Gemeint ist nicht nur die Landeskultur, sondern auch die Unternehmenskultur, der Führungsstil und die Art, miteinander zu sprechen. Verkäufer erwarten Respekt. Sie wollen sich wertgeschätzt fühlen, nicht „übernommen“. Eine einzige unbedachte Bemerkung des Käufers kann Monate an Arbeit zunichtemachen.

3. Das „perfekte“ Zielunternehmen suchen

Viele CEOs wünschen sich ein Unternehmen, das sofort skalierbar und profitabel ist, von einem Spitzenteam geführt wird und operativ keine Schwächen hat. Dieses Unternehmen gibt es nicht. Bei M&A geht es nicht um Perfektion, sondern um Potenzial und um die Fähigkeit, es zu heben. Wer nicht überzeugt ist, das Gekaufte besser machen zu können, ist für eine Akquisition noch nicht bereit.

4. Die Integration nach dem Kauf unterschätzen

Der Kauf ist der erste Schritt. Die eigentliche Herausforderung ist die Integration, und hier geht der meiste Wert verloren. Neue Teams fühlen sich bedroht, Prozesse prallen aufeinander, das übernommene Unternehmen wird zum Fremdkörper. Ohne gemeinsames Ziel gibt es keine Ausrichtung, und ohne Ausrichtung gibt es keine Ergebnisse.

5. Kulturelle Passung und Werte nach dem Closing ignorieren

Das ist der am meisten unterschätzte Fehler. Viele CEOs gehen davon aus, dass sich das übernommene Unternehmen „an uns anpasst“. Das ist keine Integration, das ist Dominanz. Werte müssen in Einklang gebracht und die bestehende Kultur respektiert werden. Beide Seiten brauchen Raum, sich weiterzuentwickeln. Kultur ist kein weicher Faktor. Sie ist der Kitt, der Synergien zusammenhält. Fehlt er, zerfällt alles.

Schlussgedanke

Wer eine Akquisition plant, sollte sich eines bewusst machen: Man kauft nicht nur Systeme, Anlagen oder Kunden. Man geht eine Beziehung ein.

Und wie in jeder ernsthaften Beziehung gilt: Respekt kommt zuerst.

Five Mistakes CEOs Make in Acquisitions

And that hardly anyone talks about

After more than 30 years in the sealants and adhesives industry, 20 of them as CEO, and numerous cross-border M&A projects, one thing has become increasingly clear to me: many acquisitions fail. Not because of bad numbers, but because of wrong assumptions.

I have seen five of these silent deal-killers again and again.

1. Underestimating the Founder's Pride

When you buy a company, you are not just buying a business. You are taking over a life's work, often built over generations. Many buyers forget this and approach the negotiation as a mere transaction. For the founder, however, it is an emotional farewell. If his pride is ignored, trust is lost. And the deal quietly dies.

2. Neglecting Cultural Sensitivity During Negotiations

Cultural misunderstandings end negotiations faster than a weak EBITDA. This means not only national culture, but also organisational culture, leadership style and the way people communicate. Sellers expect respect. They want to feel valued, not "acquired". A single careless remark by the buyer can undo months of work.

3. Chasing the "Perfect" Target

Many CEOs want a company that is ready to scale, instantly profitable, run by a dream team and operationally flawless. That company does not exist. M&A is not about perfection, but about potential and the ability to unlock it. If you are not confident that you can improve what you buy, you are not ready to acquire.

4. Underestimating Post-Merger Integration

The acquisition is the first step. Integration is the real challenge, and this is where most value is lost. New teams feel threatened, processes clash, and the acquired company becomes a foreign body. Without a shared purpose there is no alignment, and without alignment there are no results.

5. Ignoring Culture Fit and Values After Closing

This is the most underestimated mistake. Many CEOs assume that the acquired company will "adapt to us". That is not integration, that is domination. Values must be harmonised and the existing culture respected. Both sides need room to evolve. Culture is not a soft factor. It is the glue that holds synergies together. Without it, everything falls apart.

Final Thought

If you are planning an acquisition, keep one thing in mind: you are not just buying systems, assets or customers. You are entering a relationship.

And as in every meaningful relationship, respect comes first.

Strategisches SparringStrategic Sparring

Die Sparring-Fibel

Was gutes Sparring ausmacht

Sparring ist kein Selbstzweck. Es wird dann wertvoll, wenn die Verantwortung schwer wird und Entscheidungen Klarheit brauchen.

Was Sparring ist und was nicht

In vielen Gesprächen mit Gesellschaftern höre ich den Satz: „Ich brauche keinen Berater, ich brauche jemanden, der mitdenkt.“ Genau das ist Sparring.

Beratung erklärt, Sparring klärt. Coaching fragt, Sparring widerspricht.

Ein Sparringspartner gibt keine fertige Lösung vor. Er unterstützt den Unternehmer dabei, seine eigene, bessere Lösung zu sehen und die Entscheidung selbst zu treffen. Das braucht Erfahrung, Distanz und den Mut, ehrlich zu bleiben.

Warum Widerspruch wertvoll ist

„Ich habe niemanden, mit dem ich meine Gedanken wirklich durchdenken kann.“ Diesen Satz höre ich von Gesellschaftern und Geschäftsführern oft. Von Menschen, die Verantwortung tragen: für ihre Mitarbeiter, ihre Unternehmen, ihre Familien.

Je selbstbewusster ein Unternehmer, desto leiser der Widerspruch. Das ist kein Zeichen von Stärke, sondern von Distanz.

Ich erlebe es in unserer Branche häufig: Gesellschafter oder Geschäftsführer, die seit Jahren erfolgreich führen, stehen plötzlich allein vor Entscheidungen. Nicht, weil niemand da wäre, sondern weil niemand mehr wagt, offen zu sprechen. Wenn alles, was Sie sagen, Zustimmung findet, ist das kein Beweis für Weisheit. Es zeigt, dass Ihnen ein Spiegel fehlt.

Sparring ohne Reibung ist Zeitverschwendung. Widerspruch auf Augenhöhe ist kein Konflikt, sondern ein Zeichen von Respekt: Nur wer ernst genommen wird, wird auch hinterfragt. So kommt Bewegung in festgefahrene Denkmuster, und es entsteht der Unterschied zwischen Recht haben und richtig handeln.

Wann Sparring den Unterschied macht

Die entscheidenden Momente sind selten die großen Strategiemeetings. Es sind die stillen Stunden, in denen niemand mehr fragt: „Bist du dir sicher?“ Typische Situationen sind:

  • Strategie und Wachstum: wenn der Kurs überprüft werden muss, bevor Ressourcen verloren gehen
  • Nachfolge und Übergabe: wenn Kopf und Herz unterschiedliche Antworten geben
  • Führung und Konflikte: wenn intern niemand wirklich neutral ist
  • M&A und Partnerschaften: wenn ein Deal verlockend klingt, aber nicht wirklich passt
  • Krisen: wenn unter Druck entschieden werden muss und der Blick eng wird
  • Innovation und Investitionen: wenn Ideen stärker sind als der Realismus
  • Persönliche Standortbestimmung: wenn ein Gesellschafter selbst am Wendepunkt steht

Gerade im industriellen Mittelstand gilt: Wer niemanden hat, der Widerspruch formuliert, bekommt ihn später womöglich vom Markt.

Wie ein Sparring-Workshop abläuft

Sparring ist kein spontanes Gespräch. Ein guter Workshop folgt einer klaren Dramaturgie, strukturiert und dennoch offen.

  1. Vorbereitung: Am Anfang steht das Thema, das wirklich drückt. Oft zeigt sich dabei, dass das eigentliche Problem ein anderes ist als das genannte.
  2. Fokussierung: Wir trennen Symptome von Ursachen. In diesem Moment werden Gespräche ehrlich.
  3. Perspektive: Ich bringe Erfahrungen aus anderen Unternehmen, Märkten und Situationen ein, nicht als Rezept, sondern als Resonanzraum.
  4. Zuspitzung: Wir formulieren, worum es eigentlich geht. Manchmal ist das ein Satz, manchmal eine Entscheidung.
  5. Nachklang: Nach jedem Workshop braucht es Abstand. Klarheit entsteht selten im Raum, sie wächst danach.

Sparring ist kein Event, sondern ein Prozess. Es verändert, wie man denkt, nicht nur, was man entscheidet.

Warum Branchenwissen unverzichtbar ist

Viele sprechen von Strategie, ohne die Materie zu kennen. In der Dicht- und Klebstoffindustrie funktioniert aber kein Rat ohne Verständnis für Technik, Kunden und Märkte. Ich kenne Unternehmen, die viel Geld in „Transformationen“ gesteckt haben, konzipiert von Beratern, die noch nie eine Kartusche in der Hand hatten. Das Ergebnis: schöne Folien, aber keine Wirkung.

Was in einer Chemiesparte funktioniert, scheitert oft an den Realitäten der Baustelle. Ein Sparringspartner muss deshalb die Sprache des Unternehmens sprechen und zugleich genug Distanz wahren, um Muster zu erkennen. Ohne Branchenwissen bleibt Sparring Gymnastik.

Vertrauen und Unabhängigkeit

Sparring ist der vertraulichste Raum, den ein Unternehmer betreten kann. Dort wird ausgesprochen, was sonst niemand hört: Zweifel, Erschöpfung, Ärger, Unsicherheit. Deshalb beginnt jedes Sparring mit der Frage: Kann ich hier wirklich alles sagen?

Vertrauen entsteht nicht durch Verträge, sondern durch Haltung, Diskretion und Erfahrung. Was im Sparring gesprochen wird, bleibt im Raum. Immer.

Ebenso wichtig ist die Unabhängigkeit. Wer im Sparring etwas verkaufen will, hat das Gespräch schon verloren. Im Sparring geht es nicht darum, ein Mandat vorzubereiten. Ein Folgeauftrag entsteht nur dann, wenn er sich aus der Sache heraus als sinnvoll erweist. Integrität heißt: frei sprechen, frei denken, frei widersprechen und das Vertrauen nicht missbrauchen, das einem für diese Offenheit geschenkt wird.

Schlussgedanke

Sparring ersetzt keine Entscheidung, aber es schafft Orientierung, bevor man entscheidet. Gespräche, die mit einem klaren Ziel beginnen, führen meiner Erfahrung nach auch zu klaren Entscheidungen und Schritten, weil jemand zuhört, mitdenkt und, wo nötig, widerspricht.

Sparring ist kein Werkzeug, sondern eine Haltung: eine Kultur des Nachdenkens, bevor der Markt entscheidet. Gerade in der Dicht- und Klebstoffindustrie, wo die Erfahrung groß und der Zweifel selten ist, kann diese Haltung den Unterschied zwischen Erfolg und Stillstand ausmachen.

Sparring hilft nicht, weil jemand klüger ist, sondern weil er anders sieht.

The Sparring Primer

What makes good sparring

Sparring is not an end in itself. It becomes valuable when responsibility weighs heavily and decisions need clarity.

What Sparring Is and What It Is Not

In many conversations with owners I hear the sentence: "I don't need a consultant, I need someone who thinks along with me." That is exactly what sparring is.

Consulting explains, sparring clarifies. Coaching asks, sparring challenges.

A sparring partner does not prescribe a ready-made solution. He helps the entrepreneur see his own, better solution and make the decision himself. That takes experience, distance and the courage to stay honest.

Why Contradiction Is Valuable

"I have no one with whom I can really think my ideas through." I often hear this sentence from owners and managing directors. From people who carry responsibility: for their employees, their companies, their families.

The more self-assured an entrepreneur, the quieter the contradiction. That is not a sign of strength, but of distance.

I see it often in our industry: owners or managing directors who have led successfully for years suddenly find themselves alone with their decisions. Not because nobody is there, but because nobody dares to speak openly any more. If everything you say meets with agreement, that is no proof of wisdom. It shows that you are missing a mirror.

Sparring without friction is a waste of time. Contradiction at eye level is not conflict, but a sign of respect: only those who are taken seriously are challenged. This brings movement into entrenched thinking and makes the difference between being right and acting rightly.

When Sparring Makes the Difference

The decisive moments are rarely the big strategy meetings. They are the quiet hours when nobody asks any more: "Are you sure?" Typical situations are:

  • Strategy and growth: when the course needs to be reviewed before resources are lost
  • Succession and handover: when head and heart give different answers
  • Leadership and conflict: when nobody inside is truly neutral
  • M&A and partnerships: when a deal sounds tempting but does not really fit
  • Crises: when decisions must be made under pressure and the view narrows
  • Innovation and investment: when ideas are stronger than realism
  • Personal stocktaking: when an owner is himself at a turning point

In industrial mid-sized companies in particular: whoever has nobody to voice contradiction may later receive it from the market.

How a Sparring Workshop Works

Sparring is not a spontaneous chat. A good workshop follows a clear dramaturgy, structured yet open.

  1. Preparation: It starts with the issue that really matters. It often turns out that the real problem is a different one from the one named.
  2. Focus: We separate symptoms from causes. This is the moment when conversations become honest.
  3. Perspective: I bring in experience from other companies, markets and situations, not as a recipe, but as a sounding board.
  4. Sharpening: We put into words what it is really about. Sometimes that is a sentence, sometimes a decision.
  5. Reverberation: After every workshop, distance is needed. Clarity rarely emerges in the room, it grows afterwards.

Sparring is not an event, but a process. It changes how you think, not only what you decide.

Why Industry Knowledge Is Indispensable

Many talk about strategy without knowing the subject. In the sealants and adhesives industry, however, no advice works without an understanding of technology, customers and markets. I know companies that have invested a lot of money in "transformations" designed by consultants who had never held a cartridge in their hands. The result: beautiful slides, but no impact.

What works in a chemicals division often fails on the realities of the construction site. A sparring partner must therefore speak the company's language while keeping enough distance to recognise patterns. Without industry knowledge, sparring remains gymnastics.

Trust and Independence

Sparring is the most confidential space an entrepreneur can enter. There, things are said that nobody else hears: doubt, exhaustion, anger, uncertainty. That is why every sparring begins with the question: can I really say everything here?

Trust does not come from contracts, but from attitude, discretion and experience. What is said in sparring stays in the room. Always.

Independence is just as important. Anyone who wants to sell something in sparring has already lost the conversation. Sparring is not about preparing a mandate. A follow-up assignment arises only if it makes sense on its own merits. Integrity means speaking freely, thinking freely, disagreeing freely, and not abusing the trust that is placed in you for this openness.

Final Thought

Sparring does not replace a decision, but it provides orientation before you decide. In my experience, conversations that begin with a clear goal also lead to clear decisions and steps, because someone listens, thinks along and, where necessary, disagrees.

Sparring is not a tool, but an attitude: a culture of reflection before the market decides. Especially in the sealants and adhesives industry, where experience is great and doubt is rare, this attitude can make the difference between success and standstill.

Sparring helps not because someone is cleverer, but because he sees differently.

Strategisches SparringStrategic Sparring

Warum Strategien scheitern

Auch wenn sie klug sind

Die meisten Strategien scheitern nicht, weil sie falsch sind. Sie scheitern, weil man sie nicht durchhält.

Immer wieder erlebe ich, wie gut durchdachte Strategien still und leise durch opportunistische Entscheidungen ausgehöhlt werden. Kurzfristige Bequemlichkeit setzt sich gegen die langfristige Richtung durch. Reibung zu vermeiden wird wichtiger, als konsequent zu bleiben.

Das ist kein Strategieproblem. Es ist ein Führungsproblem.

Eine persönliche Erfahrung

Nach 20 nachweislich erfolgreichen Jahren als CEO desselben Unternehmens endete meine Rolle. Nicht, weil die Ergebnisse fehlten – sie waren nachhaltig stark und messbar. Sondern weil der aktuelle Erfolg den Gesellschaftern jedes Gefühl von Dringlichkeit nahm, sich ernsthaft mit der Zukunft zu befassen.

Meine Vorschläge, das Unternehmen auf das nächste Jahrzehnt vorzubereiten, wurden weder diskutiert noch hinterfragt. Solange die Gegenwart gut aussah, wirkte die Zukunft wie eine Option.

Dieser Moment war schmerzhaft. Aber er hat auch Klarheit geschaffen.

Das Prinzip, das ich daraus mitgenommen habe

Die Aufgabe eines CEO ist nicht, den heutigen Erfolg zu schützen. Seine Aufgabe ist, die Zukunftsfähigkeit von morgen aufzubauen.

Das heißt:

  • vorauszudenken, im echten Interesse der Gesellschafter, auch wenn es unbequem ist
  • heute die Voraussetzungen zu schaffen, damit das Unternehmen morgen erfolgreich sein kann
  • den Mitarbeitern Klarheit, Struktur und ein Umfeld zu geben, das Leistung möglich macht
  • Entscheidungen mit Gesellschaftern und Führungsteam abzustimmen und sie dann konsequent umzusetzen, gerade wenn es schwierig wird

Konsequenz ist keine Managementtechnik. Sie ist ein Test für den Charakter einer Führungskraft.

Diese Erfahrung war der Anfang meiner Selbstständigkeit.

Arnold Schwarzenegger hat diesen Gedanken zu einem Grundsatz seiner Philosophie gemacht: Langfristige Leistung ist nie ein Zufall.

Meine Frage an Sie als Führungskraft: Wo schützen Sie gerade den Erfolg, statt die Zukunft vorzubereiten?

Why Strategies Fail

Even when they are smart

Most strategies don't fail because they are wrong. They fail because they are not endured.

Again and again, I see well-designed strategies quietly undermined by opportunistic decisions. Short-term comfort overrides long-term direction. Avoiding friction becomes more important than maintaining consistency.

That is not a strategy issue. It is a leadership problem.

A Personal Experience

After 20 demonstrably successful years as CEO of the same company, my role came to an end. Not because results were lacking – they were sustainably strong and measurable. But because current success removed any perceived urgency for the owners to seriously engage with the future.

My proposals to prepare the company for the next decade were neither discussed nor challenged. As long as the present looked good, the future felt optional.

That moment was painful. But it was also clarifying.

The Principle I Took Away

The role of a CEO is not to protect today's success. The role of a CEO is to build tomorrow's viability.

That means:

  • thinking ahead in the genuine interest of the shareholders, even when it is uncomfortable
  • creating the right conditions today so that the organisation can succeed tomorrow
  • providing employees with clarity, structure and an environment that enables performance
  • aligning decisions with shareholders and the leadership team, then implementing them consistently, especially when it gets difficult

Consistency is not a management technique. It is a test of leadership character.

This experience marked the beginning of my independence.

Arnold Schwarzenegger has made this idea a core principle of his philosophy: long-term performance is never accidental.

My question to you as a leader: where are you currently protecting success instead of preparing the future?

Recruiting

Der Kandidaten-Knigge

Über den Umgang mit Kandidaten

Im Jahr 1788 veröffentlichte Adolph Freiherr von Knigge sein Werk „Über den Umgang mit Menschen“. Er sah damals den gesellschaftlichen Anstand gefährdet. Mehr als zwei Jahrhunderte später erlebe ich in meiner täglichen Arbeit etwas ganz Ähnliches: die Gefährdung des Anstands im Umgang mit Kandidaten.

Früher sagten Unternehmer zu Kandidaten: „Seien Sie froh, dass Sie bei uns arbeiten dürfen.“ Heute wollen Kandidaten hören: „Wir freuen uns, dass Sie sich für unser Unternehmen interessieren.“ Der Arbeitsmarkt hat sich vom Käufer- zum Verkäufermarkt gedreht. Viele Unternehmen haben das noch nicht gemerkt.

Die folgenden Beobachtungen stammen aus Prozessen, die ich seit vielen Jahren in der Dicht- und Klebstoffbranche begleite. Die Knigge-Sätze sind sinngemäß in unsere Zeit übertragen.

Funkstille

Nach Bewerbungseingang: Schweigen. Nach dem Interview: Schweigen. Nach Eignungstests und angeforderten Präsentationen: Schweigen. Kandidaten investieren Zeit, Energie und Vertrauen und bekommen oft nichts zurück. Daran zerbrechen viele Beziehungen, bevor sie überhaupt beginnen.

Knigge hätte wohl gesagt: Behandle den Menschen, der sich für dich interessiert, nicht wie ein lästiges Übel, sondern wie einen Gast in deinem Haus.

Prozesse wie bei Kafka

Gespräche ohne klaren Ablauf, wochen- oder gar monatelanges Warten auf Entscheidungen, diffuse Zuständigkeiten. Ich habe es vielfach erlebt: Kandidaten verabschieden sich mitten im Prozess und stehen kurze Zeit später beim Wettbewerber unter Vertrag.

Sinngemäß nach Knigge: Lade niemanden in dein Labyrinth ein, wenn du selbst den Ausgang nicht kennst.

Stellenanzeigen voller Floskeln

Wenn Stellenanzeigen von „spannenden Aufgaben in einem dynamischen Team“ sprechen, wird mehr verschleiert als erklärt. Es fehlen die Fakten: Reiseanteil, Gehaltsspanne, Verantwortlichkeiten. Und im Gespräch folgt die Überraschung: „Ach, das gehört übrigens auch dazu.“

Prozesse scheitern oft nicht an der Qualifikation der Kandidaten, sondern daran, dass Unternehmen zu wenig konkrete Informationen liefern. Das ist kein Recruiting, das ist Lotto.

Kandidaten sind keine Bittsteller

Erfahrene und wechselbereite Spezialisten sind in unserer Branche echte Raritäten. Wer eine solche Rarität findet, sollte sie nicht wie Massenware behandeln. Trotzdem fühlen sich Kandidaten oft geprüft, aber nicht wertgeschätzt, mitunter sogar wie Störenfriede statt wie Persönlichkeiten, die dem Unternehmen Nutzen bringen können.

Über Geld redet man nicht? Doch.

In den meisten Stellenanzeigen steht zum Gehalt nichts. Wenn ich einen Kandidaten vorstelle, nenne ich immer seine Gehaltsvorstellungen, und meist wird das ohne Einwand akzeptiert. In den Vertragsverhandlungen kommen Unternehmen dann aber mitunter mit ganz anderen Zahlen auf den Tisch. Das ist unangenehm für alle Beteiligten, vor allem nach einem langen Prozess.

Sinngemäß nach Knigge: Sprich über das, was unausweichlich ist, bevor es zum Streit wird.

Die zehn Regeln des Kandidaten-Knigge

Aus den häufigsten Versäumnissen habe ich zehn Regeln für Unternehmen abgeleitet:

  1. Kommuniziere zeitnah, offen und ehrlich.
  2. Sei transparent über den Prozess und schaffe kein Labyrinth ohne Ausgang.
  3. Gib klare und umfassende Informationen zur Stelle, keine Rätselspiele.
  4. Stelle vollständige Unterlagen bereit und halte sie aktuell.
  5. Kläre die wichtigsten Voraussetzungen vor Beginn: Reiseanteil, Gehalt, Standort, Homeoffice.
  6. Verkürze Entscheidungswege. Zeit ist ein Wettbewerbsvorteil.
  7. Behandle Kandidaten mit Respekt, nicht wie Bittsteller.
  8. Erkenne den Wert erfahrener Branchenspezialisten. Sie sind Raritäten.
  9. Halte Zusagen ein. „Wir melden uns am Freitag“ heißt auch wirklich am Freitag.
  10. Begegne jedem Kandidaten wie einem Gast von hohem Rang.

Wer diese Regeln beherzigt, hat nicht nur zufriedenere Kandidaten, sondern gewinnt auch schneller die besten.

The Candidate Etiquette Guide

On dealing with candidates

In 1788, Adolph Freiherr von Knigge published his work "Über den Umgang mit Menschen" (On Human Relations). At the time, he saw social decency under threat. More than two centuries later, I see something very similar in my daily work: decency under threat in the way candidates are treated.

In the past, employers told candidates: "Be glad you are allowed to work for us." Today, candidates want to hear: "We are delighted that you are interested in our company." The labour market has turned from a buyer's market into a seller's market. Many companies have not yet noticed.

The following observations come from processes I have been accompanying in the sealants and adhesives industry for many years. The Knigge sentences are adapted in spirit to our time.

Radio Silence

After the application arrives: silence. After the interview: silence. After aptitude tests and requested presentations: silence. Candidates invest time, energy and trust and often get nothing back. Many relationships break down before they have even begun.

Knigge would probably have said: treat the person who is interested in you not as a nuisance, but as a guest in your house.

Kafkaesque Processes

Interviews without a clear structure, weeks or even months of waiting for decisions, unclear responsibilities. I have seen it many times: candidates drop out in the middle of the process and shortly afterwards sign with a competitor.

In the spirit of Knigge: do not invite anyone into your labyrinth if you do not know the way out yourself.

Job Ads Full of Clichés

When job ads talk about "exciting tasks in a dynamic team", more is concealed than explained. The facts are missing: travel share, salary range, responsibilities. And in the interview comes the surprise: "Oh, by the way, this is also part of the job."

Processes often fail not because of the candidates' qualifications, but because companies provide too little concrete information. That is not recruiting, that is a lottery.

Candidates Are Not Supplicants

Experienced specialists who are open to a move are genuine rarities in our industry. Anyone who finds such a rarity should not treat it like mass-market goods. Yet candidates often feel examined but not valued, sometimes even like troublemakers rather than personalities who can bring value to the company.

Money Is Not Discussed? It Is.

Most job ads say nothing about salary. When I introduce a candidate, I always state his salary expectations, and this is usually accepted without objection. In the contract negotiations, however, companies sometimes come to the table with quite different figures. That is awkward for everyone involved, especially after a long process.

In the spirit of Knigge: talk about what is unavoidable before it turns into a dispute.

The Ten Rules of the Candidate Etiquette Guide

From the most frequent shortcomings, I have derived ten rules for companies:

  1. Communicate promptly, openly and honestly.
  2. Be transparent about the process and do not build a labyrinth without an exit.
  3. Give clear and comprehensive information about the position, no guessing games.
  4. Provide complete documents and keep them up to date.
  5. Clarify the key conditions before you start: travel share, salary, location, home office.
  6. Shorten decision paths. Time is a competitive advantage.
  7. Treat candidates with respect, not as supplicants.
  8. Recognise the value of experienced industry specialists. They are rarities.
  9. Keep your promises. "We will get back to you on Friday" really does mean Friday.
  10. Treat every candidate like a guest of high standing.

Those who follow these rules not only have more satisfied candidates, they also win the best people faster.

M&A

Warum Verkäufer abspringen

Auch wenn beide Seiten wollen

Es gibt Transaktionen, bei denen von Anfang an alles zu stimmen scheint. Der Gesellschafter will verkaufen, der Käufer hat früh starkes Interesse signalisiert, die persönliche Chemie ist ausgezeichnet. Und am Ende kommt der Deal trotzdem nicht zustande. Nicht, weil jemand unfair war, sondern weil sich auf der Seite des Verkäufers über Monate etwas verschoben hat, das niemand rechtzeitig bemerkt hat.

Aus solchen Prozessen lassen sich Lehren ziehen, die weit über den einzelnen Fall hinausgehen.

1. Die strategische Begründung taucht im Preis nicht auf

Käufer sprechen gern über die strategische Bedeutung eines Zukaufs: Baustein, Plattform, Signal an den Markt. Das Angebot beruht dann aber oft fast ausschließlich auf den aktuellen Finanzkennzahlen. Für den Verkäufer entsteht ein Widerspruch. Er hört, wie wichtig sein Unternehmen für die Strategie des Käufers ist, und findet davon in den Zahlen nichts wieder. Das muss nicht unfair sein. Es wird aber so empfunden.

Käufer sollten deshalb zu Beginn ausdrücklich klären, welchen strategischen Wert die Gelegenheit für sie hat, unabhängig vom heutigen Finanzprofil, und was sie bereit sind, dafür zu zahlen.

2. Zeit arbeitet gegen den Deal

Wenn beide Seiten früh ernsthaftes Interesse bekundet haben, wird jeder weitere Monat ohne Ergebnis erklärungsbedürftig. Der Käufer prüft gründlich, der Verkäufer wartet. Für ihn geht es nicht um ein Projekt unter vielen, sondern um sein Lebenswerk. Ein langer Prozess wird schnell als Zögern gelesen, und Zögern als mangelnde Wertschätzung.

3. Unerwartete Ereignisse verlangen ein klares Signal

Verliert das Zielunternehmen während des Prozesses einen wichtigen Kunden, ist Vorsicht auf der Käuferseite verständlich. Das sieht in der Regel auch der Verkäufer so. Entscheidend ist, was danach kommt: ob der Käufer offen sagt, wie er das Ereignis bewertet und wie es weitergeht, oder ob der Prozess stillschweigend an Tempo verliert.

4. Die Familie redet mit

Viele Gesellschafter denken über einen Verkauf nach, weil die Kinder kein Interesse an der Nachfolge zeigen. Ein langer Prozess und ein Angebot, das hinter den Erwartungen bleibt, schaffen Raum für neue Gespräche in der Familie. Daraus entsteht nicht unbedingt eine feste Zusage für eine interne Nachfolge, aber ein weiterer Grund, innezuhalten. Wer mit einem Familienunternehmen verhandelt, verhandelt immer auch mit der Familie, die nicht am Tisch sitzt.

5. Vorbehalte werden selten ausgesprochen

Ein Verkäufer, der Zweifel bekommt, sagt das selten direkt. Seine Vorbehalte zeigen sich in Nuancen: wie er Angebote liest, wie sich seine Wortwahl verändert, wo er stiller wird. Werden diese Signale früh erkannt, bleibt Zeit, darauf einzugehen. Werden sie übersehen, steht am Ende eine Absage, die für den Käufer überraschend kommt und für den Verkäufer längst feststand.

Schlussgedanke

Transaktionen mit inhabergeführten Unternehmen scheitern selten an einem einzelnen Punkt. Sie scheitern an der Summe kleiner Verschiebungen, die niemand rechtzeitig angesprochen hat. Wer verstehen will, warum ein Verkäufer abspringt, muss den Prozess mit seinen Augen sehen.

Der Preis entscheidet selten allein. Entscheidend ist, ob der Verkäufer sich und sein Lebenswerk im Angebot wiederfindet.

Why Sellers Walk Away

Even when both sides want the deal

Some transactions seem right from the very start. The owner wants to sell, the buyer has signalled strong interest early on, and the personal chemistry is excellent. And yet, in the end, the deal does not happen. Not because anyone was unfair, but because something shifted on the seller's side over the months that nobody noticed in time.

Such processes hold lessons that go far beyond the individual case.

1. The Strategic Rationale Does Not Show Up in the Price

Buyers like to talk about the strategic importance of an acquisition: a building block, a platform, a signal to the market. The offer, however, is then often based almost entirely on current financial figures. For the seller, this creates a contradiction. He hears how important his company is to the buyer's strategy and finds none of it in the numbers. That need not be unfair. But it is perceived that way.

Buyers should therefore clarify explicitly at the outset what strategic value the opportunity has for them, independently of the current financial profile, and what they are prepared to pay for it.

2. Time Works Against the Deal

When both sides have expressed serious interest early on, every further month without a result calls for an explanation. The buyer examines thoroughly, the seller waits. For him, this is not one project among many, but his life's work. A long process is quickly read as hesitation, and hesitation as a lack of appreciation.

3. Unexpected Events Call for a Clear Signal

If the target loses an important customer during the process, caution on the buyer's side is understandable. The seller usually sees it the same way. What matters is what comes next: whether the buyer says openly how he assesses the event and how things will proceed, or whether the process quietly loses momentum.

4. The Family Has a Say

Many owners consider a sale because their children show no interest in succession. A long process and an offer that falls short of expectations create room for new conversations within the family. This does not necessarily lead to a firm commitment to an internal succession, but it does create one more reason to pause. Anyone negotiating with a family business is always also negotiating with the family that is not at the table.

5. Reservations Are Rarely Voiced

A seller who begins to have doubts rarely says so directly. His reservations show in nuances: how he reads offers, how his choice of words changes, where he becomes quieter. If these signals are recognised early, there is time to respond. If they are missed, the end is a rejection that comes as a surprise to the buyer and had long been settled for the seller.

Final Thought

Transactions with owner-managed companies rarely fail because of a single point. They fail because of the sum of small shifts that nobody addressed in time. Anyone who wants to understand why a seller walks away must see the process through his eyes.

Price is rarely the only deciding factor. What matters is whether the seller recognises himself and his life's work in the offer.

Technologie-TransferTechnology Transfer

Make or Buy

Private Label und Lohnfertigung als strategische Werkzeuge

Jeder Hersteller steht früher oder später vor der Frage: selbst entwickeln und produzieren oder zukaufen? In vielen Unternehmen wird sie aus Gewohnheit beantwortet: Wir machen es selbst. Dabei sollte sie eine rein sachliche Entscheidung sein, und oft hängt an ihr etwas ganz anderes als die Kosten, nämlich der richtige Zeitpunkt.

Zwei Begriffe, ein wesentlicher Unterschied

Private Label und Lohnfertigung werden oft in einem Atemzug genannt. Sie unterscheiden sich aber in einem entscheidenden Punkt: der Frage, wem die Rezeptur gehört.

  • Private Label: Man bezieht ein fertiges Produkt, dessen Rezeptur der Lieferant entwickelt hat, und vertreibt es unter der eigenen Marke. Das Know-how bleibt beim Hersteller.
  • Lohnfertigung: Man gibt die eigene Rezeptur an einen Produzenten und erhält sein eigenes Produkt zurück, entweder in der eigenen Marke oder als Private Label für einen Kunden. Das Know-how bleibt beim Auftraggeber.

Private Label als Brücke in den Markt

Eine eigene Entwicklung braucht Zeit. Rezeptur, Prüfungen, Freigaben, Aufbau der Produktion: Bis ein neues Produkt marktreif ist, vergehen oft Monate, manchmal Jahre. In dieser Zeit steht der Markt nicht still. Wer wartet, überlässt ihn den Wettbewerbern.

Der Zukauf eines Private-Label-Produkts kann diese Zeit überbrücken. Man tritt rechtzeitig in den Markt ein, baut Kunden und Position auf und kann parallel die eigene Entwicklung vorantreiben. Insofern ist der Zukauf eine Variante des Technologie-Transfers: Man erhält Zugang zu einem erprobten Produkt, ohne die Technologie dahinter selbst besitzen zu müssen.

Lohnfertigung: das eigene Produkt, aber nicht die eigene Anlage

Die Lohnfertigung setzt an einer anderen Stelle an. Die Rezeptur ist vorhanden, es fehlen aber Kapazität, Anlagen oder die passende Technik. Ein erfahrener Lohnhersteller schließt diese Lücke. Auch das ist eine Form des Technologie-Transfers, nur in umgekehrter Richtung: Man bringt sein Know-how zu jemandem, der es industriell umsetzen kann.

Private Label aus Sicht des Herstellers

Viele Hersteller von Dicht- und Klebstoffen vertreiben ihre Produkte sowohl unter eigener Marke als auch als Private Label. Das ist grundsätzlich eine gute Strategie, vor allem, wenn man damit Märkte erschließt, die man selbst nicht bearbeitet.

Kritisch wird es, wenn man selbst und die eigenen Private-Label-Kunden in denselben Märkten tätig sind. Dann wird die Preisgestaltung für die Private-Label-Produkte zum entscheidenden Punkt. Wer hier keine klare Linie hat, riskiert Kannibalisierung der eigenen Marke und den Verlust von Glaubwürdigkeit im Markt.

Daneben gibt es eine kleine Zahl von Herstellern, die gar nicht unter eigener Marke auftreten und auch keine eigene Marke haben. Sie stellen ausschließlich Produkte auf Basis ihrer eigenen Rezepturen für ihre Private-Label-Kunden her. Diese Unternehmen haben eine ganz besondere Stellung im Markt: Sie stehen nicht im Wettbewerb mit ihren eigenen Kunden, beliefern aber selbstverständlich auch deren Wettbewerber. Vielen anderen Marktteilnehmern ist diese Stellung gar nicht wirklich bewusst.

Eine rein sachliche Entscheidung

Ob man ein Produkt zukauft oder selbst herstellt, ist keine Frage des Stolzes, sondern eine Abwägung entlang weniger klarer Kriterien:

  • Time to Market: Wie schnell muss das Produkt im Markt sein, und wie lange würde die eigene Entwicklung dauern?
  • Kosten gegenüber der Eigenproduktion: Was kostet das zugekaufte Produkt, gemessen an den Kosten der eigenen Herstellung?
  • Modifizierbarkeit der Rezeptur: Lässt sich das Produkt anpassen, wenn Kunden maßgeschneiderte Lösungen verlangen?
  • Notwendige Investitionen: Welche Anlagen, Kapazitäten und Freigaben wären für die Eigenfertigung erforderlich?
  • Zertifizierungen und Freigaben: Bringt der Private-Label-Lieferant bereits Produktzertifizierungen und Freigaben mit, die sich übertragen lassen? Das spart viel Geld und Zeit, denn solche Zertifizierungen sind mitunter sehr teuer und enorm zeitaufwendig.
  • Exklusivität: Wer ein Private-Label-Produkt bezieht, bekommt es in der Regel nicht exklusiv. Derselbe Hersteller kann dasselbe Produkt auch an andere liefern.
  • Geheimhaltung: Wer bei der Lohnfertigung seine eigene Rezeptur an einen Hersteller gibt, muss sicher sein, dass sie geschützt bleibt.

Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung im eigenen Haus. Für Entwicklung und Produktion kann ein zugekauftes Produkt wie ein Misstrauensvotum wirken. Das „Not invented here“-Syndrom ist real. Man sollte es offen ansprechen, bevor es die sachliche Entscheidung im Stillen blockiert.

Schlussgedanke

Make or Buy ist selten eine Entscheidung zwischen zwei Gegensätzen. Oft ist es eine Frage der Reihenfolge: zuerst zukaufen, um im Markt zu sein, dann selbst machen, wenn das eigene Produkt so weit ist.

Wer den Markt erst betritt, wenn das eigene Produkt fertig ist, findet ihn oft schon besetzt vor.

Make or Buy

Private label and contract manufacturing as strategic tools

Sooner or later, every manufacturer faces the question: develop and produce in-house, or buy in? In many companies it is answered out of habit: we make it ourselves. Yet it should be a purely factual decision, and it often hinges on something quite different from cost, namely the right timing.

Two Terms, One Essential Difference

Private label and contract manufacturing are often mentioned in the same breath. They differ, however, in one decisive respect: who owns the formulation.

  • Private label: You buy a finished product whose formulation was developed by the supplier and sell it under your own brand. The know-how stays with the manufacturer.
  • Contract manufacturing: You hand your own formulation to a producer and receive your own product back, either under your own brand or as a private label for a customer. The know-how stays with the client.

Private Label as a Bridge into the Market

In-house development takes time. Formulation, testing, approvals, setting up production: it often takes months, sometimes years, before a new product is ready for the market. The market does not stand still in the meantime. Whoever waits leaves it to the competition.

Buying in a private-label product can bridge this time. You enter the market on time, build customers and position, and can push ahead with your own development in parallel. In this sense, buying in is a variant of technology transfer: you gain access to a proven product without having to own the technology behind it.

Contract Manufacturing: Your Own Product, but Not Your Own Plant

Contract manufacturing starts at a different point. The formulation exists, but capacity, equipment or the right technology are missing. An experienced contract manufacturer closes this gap. This, too, is a form of technology transfer, only in the opposite direction: you take your know-how to someone who can implement it industrially.

Private Label from the Manufacturer's Perspective

Many manufacturers of sealants and adhesives sell their products both under their own brand and as private label. This is fundamentally a good strategy, especially when it opens up markets you do not serve yourself.

It becomes critical when you and your private-label customers are active in the same markets. Then pricing for the private-label products becomes the decisive issue. Without a clear line here, you risk cannibalising your own brand and losing credibility in the market.

In addition, there is a small number of manufacturers who do not appear under their own brand at all and have no brand of their own. They produce exclusively for their private-label customers, based on their own formulations. These companies hold a very special position in the market: they do not compete with their own customers, but naturally also supply those customers' competitors. Many other market participants are not really aware of this position.

A Purely Factual Decision

Whether to buy in or produce yourself is not a question of pride, but a weighing-up along a few clear criteria:

  • Time to market: How quickly must the product be on the market, and how long would in-house development take?
  • Cost compared with in-house production: What does the bought-in product cost, measured against the cost of producing it yourself?
  • Adaptability of the formulation: Can the product be modified when customers demand tailor-made solutions?
  • Required investment: Which equipment, capacity and approvals would in-house production require?
  • Certifications and approvals: Does the private-label supplier already hold product certifications and approvals that can be transferred? This saves a great deal of money and time, as such certifications can be very expensive and extremely time-consuming.
  • Exclusivity: A private-label product is usually not supplied exclusively. The same manufacturer can supply the same product to others.
  • Confidentiality: Anyone who hands their own formulation to a contract manufacturer must be sure that it remains protected.

The effect within your own company should not be underestimated. For development and production, a bought-in product can feel like a vote of no confidence. The "not invented here" syndrome is real. It should be addressed openly before it quietly blocks the factual decision.

Final Thought

Make or buy is rarely a choice between two opposites. Often it is a question of sequence: buy in first to be in the market, then make it yourself once your own product is ready.

Whoever enters the market only when their own product is finished often finds it already taken.

Recruiting

Interim-Management

Mehr als Vertretung auf Zeit

Die klassische Aufgabe eines Interimsmanagers ist bekannt: Er übernimmt vorübergehend Führungsaufgaben, wenn eine Führungskraft ausfällt, etwa durch Krankheit oder einen kurzfristigen Abgang. Weniger bekannt ist, wofür sich erfahrene Interimsmanager darüber hinaus einsetzen lassen:

  • Aufbau: einen neuen Geschäftsbereich aufbauen und führen, bis die dauerhafte Leitung gefunden und eingearbeitet ist
  • Belebung: einen Geschäftsbereich oder eine Abteilung neu beleben, die sich bisher wenig dynamisch entwickelt hat
  • Neuordnung: einen Bereich neu strukturieren und führen, bis die künftige Führungskraft an Bord ist
  • Krise: in einer kritischen Lage die Führung übernehmen und das Unternehmen oder den betroffenen Bereich wieder auf Kurs bringen. Gerade hier kann eine externe Führungskraft unpopuläre, aber notwendige Maßnahmen durchsetzen, ohne falsche Rücksicht nehmen zu müssen.

Was einen guten Interimsmanager ausmacht

Bei all diesen Aufgaben helfen der Blick von außen, die Unabhängigkeit von internen Netzwerken und die Erfahrung, die ein professioneller Interimsmanager mitbringt. Dazu kommen Grundtugenden wie Führungsstärke, schnelle Auffassungsgabe, Verlässlichkeit, Vertraulichkeit, Objektivität und der Wille zum Erfolg.

Der entscheidende Unterschied: Branchenkenntnis

Eine Schwachstelle vieler Interimsmanager ist, dass sie die Branche und den jeweiligen Markt nicht oder nur oberflächlich kennen. Das wiegt besonders schwer, wenn die Aufgabe im Marketing oder Vertrieb liegt. Aber auch in Entwicklung und Produktion ist branchenspezifisches Know-how gefragt.

Ideal für die Dicht- & Klebstoffindustrie ist deshalb ein Interimsmanager, der dieses Geschäft kennt, sein Branchen- und Marktnetzwerk mitbringt und sofort oder nach sehr kurzer Einarbeitung wirksam wird.

Interim Management

More than temporary cover

The classic role of an interim manager is well known: taking over leadership duties temporarily when an executive is unavailable, for example due to illness or a sudden departure. Less well known is what else experienced interim managers can be deployed for:

  • Build-up: establishing and leading a new business unit until a permanent head has been found and brought up to speed
  • Revitalisation: giving fresh momentum to a business unit or department that has so far developed with little dynamism
  • Restructuring: reorganising and leading a unit until the future executive is on board
  • Crisis: taking charge in a critical situation and bringing the company or the affected unit back on course. Here in particular, an external executive can push through unpopular but necessary measures without misplaced consideration.

What Makes a Good Interim Manager

In all these tasks, an outside perspective, independence from internal networks and the experience a professional interim manager brings are invaluable. Added to this are core qualities such as leadership strength, quick comprehension, reliability, confidentiality, objectivity and the will to succeed.

The Decisive Difference: Industry Knowledge

A weakness of many interim managers is that they know the industry and the relevant market only superficially, or not at all. This weighs particularly heavily when the task lies in marketing or sales. But industry-specific know-how is also needed in development and production.

The ideal interim manager for the sealants & adhesives industry is therefore someone who knows this business, brings an industry and market network, and becomes effective immediately or after a very short induction period.

Recruiting

Experten auf Zeit

Erfahrene Experten auf Zeit aus der Dicht- & Klebstoffbranche – für Technologieprojekte, Führungsaufgaben oder einzelne Fachfunktionen. Es handelt sich durchweg um Fachleute mit langjähriger Industriepraxis, die ich aus meinem Netzwerk gezielt vermittle.

Technologie

Spezialisten für konkrete Technologiefelder geben ihr Wissen im Rahmen von Technologie-Transfer-Projekten weiter. Je nach Bedarf reicht das Leistungsspektrum von Entwicklungsberatung über Rezepturentwicklung und Produktmodifikationen bis zu Anwendungsunterstützung sowie Benchmark-Prüfungen und -anpassungen. Bei größerem Bedarf ist auch ein 360°-Technologie-Transfer möglich – von Rezepturen über Produktionsprozesse und Anlagen bis zu Rohstoffen und Qualitätskontrolle.

Technologiefelder
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Interim-Management

Führungskräfte auf Zeit, wenn eine Schlüsselposition kurzfristig besetzt, eine Veränderung umgesetzt oder eine Lücke überbrückt werden muss – etwa in Geschäftsführung, Vertriebsleitung oder Projektleitung. Mit Branchenerfahrung und ohne lange Einarbeitung.

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Fach- und Funktionsexperten

Erfahrene Fachleute für einzelne Funktionen im Unternehmen:

Ihre Vorteile

Keine Fixkosten für Büro, Dienstwagen oder Ausstattung · Keine langfristige Bindung · Keine lange Einarbeitung

Ihr Gewinn

Transparente, gut steuerbare Kostenstruktur · Einschlägiges Expertentum auf Stand der Technik · Jederzeit kontrollierbar · Hohe Erfolgswahrscheinlichkeit in kürzester Zeit

Technologie-Transfer

Technologie zum Erwerb oder zur Lizenz

Verschiedene, unabhängig entwickelte Technologien, verfügbar zur Übernahme, Lizenzierung oder Partnerschaft. Wählen Sie eine aus, um Details zu sehen.

Alle unten aufgeführten Technologien stehen aktiv zum Verkauf bzw. zur Lizenzierung. Details zur Transaktionsstruktur finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Transaktionsstruktur

Eine einheitliche Struktur gilt für das gesamte Portfolio

Deal-Art

Vollständige Übernahme, exklusive oder regional begrenzte Lizenz, Private-Label-Bezug, Lohnfertigung oder Exclusive Distribution

Was übertragen wird

Formulierungen, Herstellungs-Know-how und technische Dokumentation

Validierung

Unabhängige Drittvalidierungen, sofern vorhanden, sowie Hersteller-Datenblätter

Übergabe-Support

Remote-Unterstützung sowie technische Übergabe vor Ort durch den Erfinder

Da diese Technologien auf Know-how-Basis angeboten werden, beruht die Wertübertragung nicht auf einer Patentregistrierung, sondern auf dokumentierten, teils unabhängig validierten Leistungsdaten, erfindergestützter technischer Übergabe und, je nach Vereinbarung, exklusiven oder regional begrenzten Nutzungsrechten.

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Über michAbout Me

Seit mehr als 30 Jahren bin ich in der globalen Dicht- & Klebstoffindustrie tätig, davon 20 Jahre als CEO von Otto-Chemie, einem der marktführenden Unternehmen der Branche. Davor durchlief ich Führungspositionen bei Unilever im Marketing und bei Heidelberger Zement. Seit 2017 begleite ich als selbstständiger Partner Gesellschafter und Geschäftsführer der Dicht- & Klebstoffbranche und gehöre seitdem auch dem Board of Directors von Laticrete International, Inc. an, einem US-amerikanischen, weltweit tätigen Bauchemie-Unternehmen. Zudem war ich Präsident des Industrieverbands Dichtstoffe e.V. (IVD).

30+
Jahre in der Dicht- & Klebstoffindustrie
CEO
20 Jahre bei Otto-Chemie
Präsident
Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD) 2013 bis 2015
Director
of the Board, Laticrete International, Inc. seit 2017
Inhaber
Eigenes Unternehmen seit 2017: Partner für Gesellschafter und Geschäftsführer

Meine Rolle – Externe Perspektive auf Augenhöhe

Als unabhängiger Sparringspartner begleite ich Gesellschafter und Führungsteams – direkt, unabhängig und mit klarem Blick von außen. Nicht operativ. Nicht mit vorgefertigten Konzepten. Sondern mit Branchenkenntnis und Erfahrung.

Meine Rolle beginnt dort, wo interne Routinen an ihre Grenzen stoßen und Entscheidungen Klarheit verlangen.

Der Blick von außen, mit dem Wissen von innen.

Sparring – Der Kern meiner Arbeit

Sparring ist ein vertraulicher Raum, in dem auf Augenhöhe und ohne Hierarchie Ideen und Visionen ausgetauscht und vor allem auf den Prüfstand gestellt werden. Im Mittelpunkt stehen Annahmen, Optionen und Konsequenzen, nicht Meinungen oder Präsentationen. So kommt eine externe Sichtweise ins Unternehmen, während Souveränität und Entscheidungsfreiheit ganz bei Ihnen als Gesellschafter oder Geschäftsführer bleiben.

Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

Mein Netzwerk – Internationale Expertise „on demand“

Bei Bedarf arbeite ich mit einem über viele Jahre aufgebauten internationalen Netzwerk aus Entscheidern, Technologieexperten und Branchenkennern. Dieses Netzwerk erweitert meine Arbeit, es ersetzt sie nicht.

Experten auf Zeit, wenn es darauf ankommt.

Was mich ausmacht – Erfahrung, Verantwortung, Haltung

Meine Basis sind mehr als 30 Jahre gelebte Erfahrung in der Dicht- & Klebstoffindustrie – aus unterschiedlichen Rollen, mit unternehmerischer Verantwortung und in internationalen Märkten.

Diese Erfahrung bestimmt bis heute meine Perspektive: unternehmerisch, realistisch und mit klarem Blick für Konsequenzen.

Meine Arbeitsweise ist partnerschaftlich – im echten Sinne des Wortes. Nicht im Sinne von Nähe oder Gefälligkeit, sondern getragen von einem gemeinsamen Verständnis für Verantwortung, Entscheidungsdruck und Risiko.

Dabei bleibe ich bewusst bodenständig: Ich denke nicht in Modellen oder Methoden, sondern in Entscheidungen, Umsetzung und Wirkung.

Ich bin kein klassischer Berater, kein Headhunter und keine M&A-Agentur. Was ich einbringe, ist einschlägige Erfahrung, konzentriert in einem klaren, zu 100 % auf die Dicht- & Klebstoffindustrie ausgerichteten Angebot.

Was andere über mich sagen

„Ich kenne Dr. Weidmann seit über zehn Jahren in drei verschiedenen Rollen: als geschätzten Lieferanten, als Mitglied unseres Board of Directors und als Berater. In allen drei Rollen war er stets ein durchdachter, scharfsinniger Partner. Er verbindet gründliche Analyse mit einem ausgeprägten Blick für den Menschen. Ohne Vorbehalt sage ich: Er hat mich zu einer besseren Führungskraft gemacht und unser Unternehmen besser, klüger und profitabler.“
Chairman eines international tätigen Bauchemie-Unternehmens
„Ich kenne Herrn Dr. Weidmann seit mehr als 20 Jahren als einen der profundesten Experten im deutschen und internationalen Dichtstoffmarkt. Seine Kompetenz im technologischen und kommerziellen Bereich ist einzigartig. Ich kann jegliche Zusammenarbeit mit ihm in der Dichtstoffbranche wärmstens empfehlen.“
Ehemaliger Senior Vice President eines globalen Klebstoffkonzerns
„In den letzten Jahrzehnten hat er tiefes Wissen über die europäische Dicht- & Klebstoffindustrie aufgebaut – ein großer Vorteil, der ihm ein breites Netzwerk und viele Werkzeuge verschafft. … Er hat ein hohes Maß an Integrität und ist sehr verlässlich, ehrlich und offen. … Wir haben seine Leistungen bei der Besetzung von Führungspositionen sowie bei der Nutzen-Positionierung unserer Produkte und den Vertriebswegen in Anspruch genommen.“
Unternehmer und Geschäftsführer eines Dichtstoffherstellers
„Dr. Weidmann ist sehr umsichtig, wenn er Mitarbeiter für Firmen sucht. Er prüft nicht nur, ob der Kandidat zum Unternehmen passt, sondern auch, ob das Unternehmen zum Kandidaten passt. Man merkt, dass ihm die Menschen wichtig sind.“
Inhaber und Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens für Vertriebsschulung
„Sein globales Wissen über die Dichtstoffbranche ist unübertroffen. Seine Erfahrung, verbunden mit der Fähigkeit, das große Ganze zu sehen und erfolgreiche Strategien zu entwickeln, macht ihn zum idealen Partner für Wachstumsprojekte – organisch wie durch gezielte Zukäufe.“
Vice President Americas eines global tätigen Klebstoffunternehmens

Auszüge aus Empfehlungen auf meinem LinkedIn-Profil, teils aus dem Englischen übersetzt. Auf LinkedIn ansehen

Meine Erfahrung aus der Praxis

Viele Unternehmen könnten deutlich erfolgreicher sein, wenn strategische Zusammenhänge klarer erkannt und Entscheidungen konsequenter umgesetzt würden. Aus dieser wiederkehrenden Erkenntnis heraus habe ich die Anwendungsfelder meiner Arbeit entwickelt.

Hier Kontakt aufnehmen

I have worked in the global sealants & adhesives industry for more than 30 years, 20 of them as CEO of Otto-Chemie, one of the market-leading companies in the industry. Before that, I held management positions at Unilever in marketing and at Heidelberger Zement. Since 2017, I have supported shareholders and managing directors in the sealants & adhesives industry as an independent partner, and have served on the Board of Directors of Laticrete International, Inc., a US-based building-chemicals company operating worldwide, over the same period. I was also President of the German Sealants Industry Association (Industrieverband Dichtstoffe e.V., IVD).

30+
years in the sealants & adhesives industry
CEO
20 years at Otto-Chemie
President
German Sealants Industry Association (IVD) 2013 to 2015
Director
of the Board, Laticrete International, Inc. since 2017
Owner
Own business since 2017: partner to shareholders and managing directors

My Role – An External Perspective at Eye Level

As an independent sparring partner, I engage with owners and executive teams at eye level. Not operational. Not with pre-defined concepts. But with industry knowledge and experience.

My role begins where internal routines reach their limits and decisions require clarity.

An outside view, with inside knowledge.

Sparring – The Core of My Work

Sparring is a confidential space where ideas and visions are exchanged at eye level, without hierarchy, and above all put to the test. At its core are assumptions, options and consequences, not opinions or presentations. This brings an outside perspective into the company, while sovereignty and freedom of decision remain entirely with you as shareholder or managing director.

The decision remains yours.

My Network – International Expertise on Demand

When required, I draw on an international network built over many years, comprising decision-makers, technology experts, and industry specialists. This network extends my work, it does not replace it.

Experts on demand, when it matters.

What Defines Me – Experience, Responsibility, Attitude

I bring more than 30 years of experience in the sealants & adhesives industry across different roles, with entrepreneurial responsibility, and in international markets.

This experience continues to shape my perspective today: entrepreneurial, realistic, and with a clear understanding of consequences.

I work at eye level with owners and executive teams, not in the sense of proximity or accommodation, but based on a shared understanding of responsibility, decision pressure, and risk.

My approach is deliberately down-to-earth. I do not think in models or methods, but in decisions, execution, and impact.

I am not a traditional consultant, not a headhunter, and not an M&A agency. What I bring is relevant, hands-on experience concentrated in a clear offering that is 100% focused on the sealants & adhesives industry.

What Others Say About Me

“I have known Dr Weidmann in three different capacities for over ten years: as a valuable supplier, a member of our Board of Directors and a business consultant. In all three roles he has consistently been a thoughtful, insightful partner. He applies rigorous analysis, complemented by a strong focus on the human factors. Without reservation I state that he has made me a better executive, and our firm a better, smarter and more profitable organisation.”
Chairman of an international construction chemicals company
“I have known Dr Weidmann for more than 20 years as one of the most profound experts in the German and international sealants market. His technological and commercial expertise is unique. I can warmly recommend any collaboration with him in the sealants industry.”
Former Senior Vice President of a global adhesives group
“In the last decades he developed deep knowledge and expertise of the European sealants and adhesives industry – a big asset that gives him a broad network and many tools to work with. … Volker has a high level of integrity and he is very reliable, honest and open-minded. … We have been using Volker’s services for managerial recruitment and consultancy in product value mapping and channel distribution.”
Entrepreneur and Managing Director of a sealants manufacturer
“Dr Weidmann is very careful when searching for staff for companies. He checks not only whether the candidate fits the company, but also whether the company fits the candidate. You can tell that people matter to him.”
Owner and Managing Director of a sales training consultancy
“His global knowledge of the sealants industry is second to none. His successful past experience, coupled with the ability to see the ‘big picture’ and formulate successful strategies, makes him the ideal partner for projects focused on growing businesses – both organically and via targeted acquisitions.”
Vice President Americas of a global adhesives company

Excerpts from recommendations on my LinkedIn profile, some translated from German. View on LinkedIn

My Practical Experience

Many companies could be significantly more successful if strategic relationships were recognised more clearly and decisions were implemented more consistently. Based on this recurring insight, I have developed the core areas of my work.

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BeiträgeArticles

Meine Gedanken und Erfahrungen aus mehr als 30 Jahren in der Dicht- & Klebstoffindustrie, geordnet nach meinen Leistungsbereichen.My thoughts and experience from more than 30 years in the sealants & adhesives industry, arranged by my areas of service.

RecruitingRecruiting
Interim-Management – Mehr als Vertretung auf ZeitInterim Management – More Than Temporary CoverWofür sich erfahrene Interimsmanager über die klassische Vertretung hinaus einsetzen lassen und warum Branchenkenntnis den Unterschied macht.What experienced interim managers can be deployed for beyond classic cover, and why industry knowledge makes the difference.LesenRead
Der Kandidaten-Knigge – Über den Umgang mit KandidatenThe Candidate Etiquette Guide – On Dealing with CandidatesBeobachtungen aus der Praxis und zehn Regeln für einen respektvollen Umgang mit Kandidaten.Observations from practice and ten rules for treating candidates with respect.LesenRead
M&AM&A
Fünf Fehler, die CEOs bei Akquisitionen machen – und über die kaum jemand sprichtFive Mistakes CEOs Make in Acquisitions – and That Hardly Anyone Talks AboutWarum Akquisitionen selten an Zahlen scheitern, sondern an falschen Annahmen.Why acquisitions rarely fail on the numbers, but on wrong assumptions.LesenRead
Warum Verkäufer abspringen – auch wenn beide Seiten wollenWhy Sellers Walk Away – Even When Both Sides Want the DealFünf Gründe, warum Transaktionen trotz beiderseitigem Interesse nicht zustande kommen.Five reasons why transactions fail despite mutual interest.LesenRead
Technologie-Transfer & PartnerschaftenTechnology Transfer & Partnerships
Technologie-Transfer – Der dritte Weg zwischen Eigenentwicklung und ZukaufTechnology Transfer – The Third Path Between Internal Development and AcquisitionWie strukturierte Technologiepartnerschaften Lücken im Portfolio schneller und mit geringerem Risiko schließen.How structured technology partnerships close portfolio gaps faster and with less risk.LesenRead
Make or Buy – Private Label und Lohnfertigung als strategische WerkzeugeMake or Buy – Private Label and Contract Manufacturing as Strategic ToolsBegriffe, Chancen und die Kriterien einer sachlichen Entscheidung zwischen Zukauf und Eigenfertigung.Terms, opportunities and the criteria for a factual decision between buying in and producing yourself.LesenRead
Oxim-Vernetzungssysteme für Silikon-Dichtstoffe – Stand April 2026Oxime Crosslinking Systems for Silicone Sealants – Status April 2026Der regulatorische Stand zu MEKO und den alternativen Oximen.The regulatory status of MEKO and the alternative oximes.LesenRead
Oxime Crosslinking Systems for Silicone Sealants – The UK SituationHow the situation in Great Britain and Northern Ireland differs from the EU.LesenRead
Strategisches Sparring & Nutzen-KommunikationStrategic Sparring & Value Communication
Die Sparring-Fibel – Was gutes Sparring ausmachtThe Sparring Primer – What Makes Good SparringWas Sparring ist, wann es den Unterschied macht und warum es Branchenwissen und Vertrauen braucht.What sparring is, when it makes the difference, and why it needs industry knowledge and trust.LesenRead
Warum Strategien scheitern – auch wenn sie klug sindWhy Strategies Fail – Even When They Are SmartWarum kluge Strategien selten an ihrer Qualität scheitern, sondern an fehlender Konsequenz.Why smart strategies rarely fail because of their quality, but because of a lack of consistency.LesenRead
Nutzen schlägt Preis – Warum gute Produkte allein nicht reichenValue Beats Price – Why Good Products Alone Are Not EnoughWarum Kunden nicht über das Produkt gebunden werden, sondern über den Nutzen, den sie erleben.Why customers are not won over by the product, but by the value they experience.LesenRead

Fallbeispiele aus der Praxis

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Wenn mein Angebot für Sie relevant ist, freue ich mich auf ein Gespräch.

IhrYours,
Volker Weidmann
So kann eine Zusammenarbeit mit mir ablaufen
1

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Sie schildern Ihre Situation – vertraulich. Dieses erste Gespräch ist auf jeden Fall kostenlos und unverbindlich.

2

Einschätzung

Ich sage Ihnen offen, ob und wie ich helfen kann, und mache Ihnen ein konkretes Angebot.

3

Zusammenarbeit

Mein Honorar ist in der Regel erfolgsbasiert. Ausnahmen sind Workshops und Sparring-Sessions.

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Stand: Oktober 2026

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Last updated: October 2026

Impressum

Informationspflicht laut § 5 E-Commerce-Gesetz, § 63 Gewerbeordnung und Offenlegungspflicht laut § 25 Mediengesetz

Dr. Volker Weidmann
Jahrzehnte in Dicht- & Klebstoffen
Hohenrainstr. 168
8042 Graz
Österreich

Unternehmensgegenstand:
Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation

UID-Nummer: ATU71984515
GISA-Zahl: 29222544
Standort der Gewerbeberechtigung: 8042 Graz

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Berufsbezeichnung: Unternehmensberater
Verleihungsstaat: Österreich
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